Winterreise 2025/2026 – Wieder ab in den Südwesten

Servus zusammen. Auch heuer wollen wir wieder nach Frankreich, Spanien und Portugal fahren. Weil die Cousine im November heiratet sind wir aber erst noch ein paar Tage im schönen Bayern.

„Blick auf Hochfelln und Hochgern“

Wenn Euch die Stellplätze der letzten Reise interessieren, dann könnt Ihr hier reinschauen: https://ariadnereist.blog/2024/11/19/von-buhl-aus-in-den-warmen-winter/ Wir waren „mautfrei“ von November bis Mitte April unterwegs und wollen auch diesmal wieder mit der Option „mautfrei“ von Google Maps vorwärts kommen.

Noch ist ungewiß, ob wir diesesmal nach Frankreich an der Ostküste/Mittelmeerküste nach Spanien einreisen oder ob es uns zuerst wieder in den Westen an den Atlantik und über Nordspanien nach Portugal führen wird. Hier geht es zum Video vor dem Start: https://youtu.be/UT-53lX6CK4?si=EH2zCI30VGDuAHrK . Wenn Ihr wollt, könnt Ihr ja unseren Youtube-Kanal abbonnieren. Obacht – wir sprechen bairisch 🙂

Vieles hängt auch auf dieser Reise wieder vom Wetter ab. Wetter-Apps sind stete Begleiter. Aktuelle Info-Material und Karten holen wir uns beim ADAC.


A. Packen-Aufladen
Aus Erfahrung wissen wir, daß eine Checkliste nicht schaden kann. Wir haben die nötige Chemie für die Toilette dabei und unsere Gasflaschen sind auch voll. „Ariadne“ hat TÜV und die Gasprüfung gilt auch noch. Der Adapter für die spanische Gasflasche und ein Batterieladegerät (vorsorglich) sind an Bord. Wie geht das mit dem Adapter? https://youtu.be/2PTXL4QKo8I?si=nnqfB-RluKD4t0AI

Den Radlträger montieren wir noch schnell. Die Räder müssen natürlich mit. Tisch und Stühle sind im Auto festgezurrt.

Das meißte ist eh noch im Auto. Aber Dosen, Sachen fürn Kühlschrank und natürlich auch die Kleidung muß noch eingeladen werden. Durch regelmäßige Wettermeldungen an „Schwarzwaldradio“ haben wir übers Jahr genug Taler gesammelt und uns damit den Adventskalender gegönnt.

Der Kalender geht mit auf die Reise. Genauso wie auch unser Reisebegleiter, der „Boarndl“. Seit 31. Oktober 2024 ist er samt Glücksklee mit uns auf Reisen

Einen Tag oder zwei Tage vor Abreise werfen wir noch den Kühlschrank an und füllen ihn dann auf. Wir uner anderem Maggi, Puddingpulver und alkoholfreien Wein an Bord, denn diese Sachen haben wir in Spanien in keinem Laden gefunden. An Getränken haben wir nur pfandfreie Sachen eingeladen. Angeblich erst 2026 führt Spanien ein Pfandsystem ein. Und auch in Frankreich und Portugal bekommt man keinen Pfand fürs Leergut.

Noch vier Tage muß die „Ariadne“ am 04.11. warten. Der Himmel im Chiemgau ist morgens um halbsieben wolkenlos bei 2 Grad – kalt isses.

B. Abreise

Es ist Samstag, der 08. November – Ariadne steht fertig beladen im Nebel vor der Tür. Das Thermometer zeigt 1 Grad Celsius an. Heute beginnt unsere Reise. Erster Halt wird Kraiburg am Inn sein, wo Cousine Petra ihrem Franz da Ja-Wort geben wird. Bald danach wollen wir nach Landsberg am Lech in Richtung Westen weiterfahren.

  1. Landsberg am Lech08.11.2025 – 10 Euro

Wir übernachten in Landsberg am Lech auf dem asphaltierten Stellplatz „Waitzinger Wiese“. Der Platz kostet 10 Euro. Bezahlt wird am Kassenhäusl am Ende des Platzes. Es gibt V/E und 8 Stromanschlüsse (1 € / 6 Stunden). Der beleuchtete Platz ist mit Video bewacht. Die Zufahrt erfolgt an einer Schranke.

In die Altstadt ist es nicht weit. Und so wandern wir am nächsten Tag durch die Stadt. Weil wir hier noch nie waren, gibt es einen neuen Film

2. Horgenzell – 09.11.2026 – 5 Euro

In Horgenzell stehen wir auf dem Stellplatz „Alpenblick“ – Gleich neben den Sportplätzen. Auf der Fahrt tankten wir in Ravensburg für 1,599 Euro einige Liter Diesel in den Tank.

V/E ist vorhanden. Strom gibt es auch. Mangels Sonne liefert die PV-Anlage quasi nichts. Deshalb hamma angesteckt. Das alte Läppi frisst den Akku schnell leer. Aktuell zahlt man 50 Ct für 1 KW. Aber Achtung! Der Automat nimmt nur 50 Cent-Stücke. Für den Stellplatz zahlen wir 5 Euro. Morgen wollen wir weiter nach Breisach am Rhein.

Unser letztes Video über Horgenzell ist immer noch aktuell: https://youtu.be/P3BcbqsR9-E?si=Up5hK5MCrhhjf8FA

3. Breisach am Rhein – 10. und 11.11.2025 – 22 Euro

Wir übernachten in Breisach am Rhein auf dem kommunalen Stellplatz am Rheinufer in der Josef-Bueb-Straße in 79206 Breisach. Vom Platz aus sieht man hoch zum Münster. Die Kosten sind gestaffelt. 1 Nacht kostet 14 Euro, 2 Nächte 22 Euro und 3 Nächte wollen miz 29 Euro bezahlt werden. Es gibt V/E, aber keinen Strom.

In der Tourist-Info am Marktplatz bekommt man mit Vorlage dses Tickets eine Gästekarte. Mit der kann man den ÖPNV kostenlos nutzen.

Wir sind auf diese Weise bis nach Titisee gefahren. Dort haben wir u.a. das Märklin-Museum besucht.


Wir hatten zwei Tage gutes Wetter, allerdings brachte die tiefstehende Sonne der PV-Anlage nicht genug Energie und so war die Aufbaubatterie schon im roten Bereich, als wir am 12. nach Frankreich aufbrachen. Beim EDEKA wurden wir noch unsere letzten Pfandflaschen los und uns für lange Zeit die letzte Leberkässemmel gönnten

Hier geht es zum Stellplatz-Video: https://youtu.be/G-qguxpINyY?si=0w9VisI8ACU4GMMl

4. Luxeuil les Bains – 12.11.2925 – 14,40 Euro

Wir stehen diesmal im Gebiet der Vogesen in Luxeuil de Bains auf einem CampingCarPark-Stellplatz für 14,40 Euro.

Gleich neben dem Platz beginnt ein Spazierweg in die Stadt. Gegenüber des Platzes gibt es einen Weiher, der schnell umrundet ist.

Vom Stellplatz aus sieht man die riesige Abtei St. Colomban. Noch immer sind viele Teile des Grabens zu sehen, der die Stadt im Mittelalter mit Wasser versorgt hat und die Stelle, an der die Wäsche gewaschen worden ist, ist noch gut erhalten.

Ab und zu jagt tagsüber eine „Mirage“ über den Ort. Da ist wohl irgendwo ein Militärflughafen.

Am Abend des 12. November meldete die Gasflasche Nr. 1 gähnende Leere. Eine Fehlermedkung berichtete, daß Nr. 2 nicht liefern will. Der Fehler ist aber schnell gefunden und behoben. Die Flasche war noch nicht aufgedreht 😉 Hatte ich wohl vergessen 🙂

Am 13. November in der Früh scheint die Sonne bei 5 Grad durch die Wolken. Aufgeweckt hat uns die Müllabfuhr beim Ausleeren der Glascontainer nur kurz, danach simma gleich wieder eingeduselt.

Gewundert haben wir uns über einen deutschen Camper, der 60 m neben der V/E unmittelbar vor der Abfahrt sein Grauwasser abgelassen hat. Vermutlich ist sein Auto inkontinent….

Wir fahren heute weiter nach Villefranche sur Saone. Das ist jedenfalls der heutige Plan.

Hier geht es zum Film aus April 2025: https://www.youtube.com/watch?v=ZKPmZyijy0k

5. Villefranch sur Saone – 13.11.2025 – 15,80 Euro

Grüße aus Villefranche sur Saone vom CAMPING-CAR PARK-Stellplatz. Wir stehen hier für 15,80 Eur inkl. Strom, V/E und WLAN auf einem ehemaligen Campingplatz, der vom Vorbesitzer aufgegeben worden ist und von Camping-Car Park als Stellplatz für 128 Mobile weitergeführt wird. Aktuell sind noch ca. 100 Plätze frei. Alle stehen schön mit Abstand zum nächsten.

Die Sanitärgebäude sind geschlossen. Aber in der Nähe gibt es ein „WC public“, falls es notwendig wäre. Wir sind mit der Karte „Pass Etapes“ problemlos auf den Platz gekommen. Andere, in dem Fall Schweden, hatten mit dem Code aus der App Probleme, kamen aber am Ende doch auch rein.

Ein wenig sind wir bei reichlich Wind am Fluß spazieren gewesen und haben dort Schwäne gesehen, die in beeindruckender Weise auf der Weide waren. Neben dem Spazierweg haben ein paar Leute „Boule“ gespielt. Man grüßt sich freundlich mit einem Bojour oder halt Bosoir 🙂

Warm und trocken ist es, aber für morgen Nacht ist u.a. von Nachrichten aus Spanien Regen angesagt. Wir wollen morgen eh weiter nach Süden. Vielleicht sogar bis in die Camargue. Mal schauen.

Die mautfreie Fahrt hierher hat zugegeben ein bisserl gedauert, aber auch wieder viele Eindrücke geliefert. Die Kreisverkehre haben wir nicht gezählt und auch die „Huggl“ (Bodenschwellen) nicht 🙂 Aber so schlimm wars auch nicht. Einmal haben wir sogar den Transport einer Straßenbahn gesehen. Vielfach waren wir sogar mit 90 oder sogar 110 auf 2-spurigen Nationalstraßen unterwegs. Getankt haben wir irgendwo für 1,699 Euro.

Euch allen eine gute Zeit

Ein Video über diesen Platz haben wir im Frühjahr schon gemacht:

6. Sérignan Camping Car Park – 14.11.2025 – 0 Euro, weil geschlossen

„Wer lesen kann, der ist klar im Vorteil“ oder November kommt nach Oktober 😉

Ist Euch das auch schon mal passiert? Ihr findet einen Platz für die Übernachtung auf Eurem Weg nach Süden, steht aber dann vor verschlossenen Toren?

So ging es mir gestern. Mehr als 4 Stunden waren wir unterwegs, bis wir am „Aire CAMPING-CAR PARK Serignan“ ankamen. Ein Schild hieß uns willkommen. Noch 50 m, dann rechts. Die „Pass Etapes“ hatte ich schon bereit. Die Seitenscheibe war schon runtergelassen.

Aber siehe da – Geöffnet von Mitte März bis Mitte Oktober. Ja, dann ist im November halt geschlossen.

Macht nix, wir suchen einen anderen Platz. Nach ein paar Kilometern heißt es aber „Durchfahrtshöhe 2,60 m“ – Also wieder nix.

Also zurück auf die Landstraße und weiter in Richtung Narbonne. 40 Minuten später stehen wir hier auf einem Platz der „Flotblue“

Hier geht es zum kurzen Video: https://youtu.be/eEWw1PCM14g?si=9fDfLgQ7LiLlz5IG

7. ST PIERRE LA MER – Stellplatz der „Flotblue“ – 14.11.2025 – 10 Euro

Servus vom Stellplatz Campeone nahe Narbonne bei St. Pierre la Mer. Die Anschrift lautet: Route de Gruissan in 11100 Narbonne Plage. Der Platz liegt 1 m über dem Meer und man kann es auch rauschen hören. Zu Fuß wären es etwa 10 Minuten durch den Nationalpark, aber aktuell steht Wasser aufm Weg wegen der letzten Regenfälle.

10 Euro kostet der Stellplatz für 24 Stunden – Wer nur 4 Stunden bleibt, der zahlt auch schon 5 Euro. Dazu kommt noch die Kurztaxe in Höhe von 86 Cent. Wasser und Strom kosten extra. Entsorgung ist kostenlos.

Es gibt einen Automaten auf dem Platz, bei dem man mit VISA oder Maestro „Jetons“ kaufen kann. Ein Jeton kostet 1 Euro. Für 8 Stunden Strom zahlt man 2 Jetons.

Uns hat der Automat ein bisserl gefoppt. Vor uns hat sich jemand Jetons geholt und bei uns zeigte er dann eine Störung an. Nach ein paar Minuten verschwand die Stör-Anzeige und der Automat ging wieder einwandfrei. Also nicht aufgeben 🙂

100 Plätze bietet der Stellplatz. Vielleicht 20 – 30 sind hier und ein jeder hält schön Abstand zum nächsten. Trotzdem kommt man natürlich ins Gespräch. Es ist schön ruhig hier. Die Sonne scheint, was will man mehr.

Ein Video hamma auch gemacht: https://youtu.be/OG-GwJ0whfE?si=QSLb7d3ew2gaUn8k

8. Argeles sur Mer – 17.11.2025 bis 19.11.2025 – 29 Euro Camping Car Park

Wir stehen heute auf einem Stellplatz von CAMPING-CAR PARK an der Route du Littoral in Argeles sur Mer. Hier haben 21 Wohnmobile Platz. Inklusive gibt es V/E und Strom. Der Stellplatz ist eingezäunt und mit der Pass Etapes oder über die App läßt sich die Zufahrtsschranke öffnen.

100 Kilometer sind wir heute gefahren. Wir nutzten die mautfreie „Straße des Weins“ und tatsächlich sahen wir herrlich herbstlich-bunte Weinfelder und sogar Olivenbäume. Auch Khakifrüchte erkannten wir im Vorbeifahren. Wieder meisterte Ariadne mehrere Kreisverkehre, lernten neue Alleen kennen und war auch zur Abwechslung auf 2-spurigen Straßen mit flotten 90 Km/h unterwegs. Einmal hätten wir sogar ein paar Kilometer 110 fahren dürfen. Auf den Gipfeln der Pyrenäen sahen wir sogar Schnee.

Kurz vor dem Stellplatz sind wir dann noch zum Discounter und haben ein wenig eingeladen.

Gleich neben dem Stellplatz befindet sich der Campingplatz les Soleils, dessen Anlagen man nutzen dürfte, wäre er nicht – wie jetzt – in Winterpause. Wenn man die Zufahrtsstraße etwa 200 oder vielleicht auch 300 m zurückgeht, dann kommt man zu einem großen Parkplatz mit Höhenbeschränkung. Dort befindet sich auch eine Gedenkstätte wegen eines Internierungslagers, das Frankreich von 1939 bis 42 betrieben hat. Erst wurden hier republikanische Flüchtlinge aus dem Spanischen Bürgerkrieg aufgenommen, später aber dann »unerwünschte« Personen interniert, darunter auch darunter Juden und Sinti und Roma.

Aber ich schweife ab. Vom Parkplatz aus sind es nur noch wenige Meter bis zum rauch- und hundeftreien Strand. Jetzt im November ist dort quasi gar nichts los, was den Strand aber nur noch schöner macht. Mit den Füßen kann man durchaus ins Wasser gehen. Sooo kalt ist es gar nicht. Wir haben ungefähr 20 Grad und deutlich Wind. Eine Jacke schadet nicht, ist aber gleichzeitig fast zu warm.

Morgen, am 18. November, sollen die Temperaturen etwas runtergehen. Mal schauen.

Videolink https://youtu.be/Xme4oG2YxNA

9. Roses – 19.11.2025 – 16 Euro (mit Strom 20 Euro)

Servus vom Stellplatz „Autocaravaning Park Roses“ in 17480 Roses, Carrer del Port de Reig 65 im Nordosten Spaniens an der Costa Brava. Der Platz kostet 16 Euro/24 Stunden. Wer Strom will, der zahlt nochmal 4 Euro. Es gibt zwei V/E Plätze, Toiletten (auch barrierefrei) und Spülplätze. Bezahlt wird am Automaten. Die Rezeption ist besetzt von 09:00 bis 21:00 Uhr. Gegen Mittag war der Platz etwa halb gefüllt. Zum Abend hin wurden dann aber 60 der insgesamt 69 Plätze belegt.

Der Stellplatz ist beleuchtet und relativ ruhig.

Nicht weit entfernt wäre noch der Camping Salata, der gute Bewertungen hat und ACSI akzeptiert. Je länger das Auto ist, umso höhe wird die Stellplatzmiete. Bei 7,50 m wären das jetzt im November regulär 36 Euro – Mit ACSI 30 Euro.

Wir sind mit Freunden losspaziert und waren in Windeseile an der Strandpromenade. Anders als zuletzt in Argeles sind hier viele Lokale offen und man kann seinen Kaffee oder sein Bier in der Sonne sitzend genießen. In den Straßen dahinter sind nachmittags aber auch hier beinah alle Geschäfte geschlossen.

Interessant ist auch die alte Stadtmauer, hinter der sich die ursprünglich erste Siedlung als Ausgrabung befindet. Für nur 4 Euro könnte man das Gelände betreten. Dafür sollte man sich aber wirklich Zeit nehmen. Wir haben uns die Ausgrabungsstätte nur von außen angeschaut und waren da schon beeindruckt.

Auch sonst gäbe es wohl noch einiges zu entdecken. Aber wir wollen morgen schon weiter nach Süden. Momentan ist für die Region und die nächsten Tage wirklich schlechtes Wetter vom Mittelmeer her möglich. Dem fahren wir vorsorglich davon.

Bei der Anfahrt hierher hatten wir auch wieder eine mautfreie Straße benutzt und sind gut vorangekommen. Hier ist das Video zum Stellplatz: https://youtu.be/smQqLGiQ5Ks?si=CrBrIEMIGYylTki6

10. a) Santa Cristina und b) „Spätzle Fritz“ (a kostenlos und b 12 Euro ohne Strom)

a) Wir haben Roses wieder verlassen. Erst wollten wir weiter nach Santa Cristina d`Aro, wo es einen kostenlosen kommunalen Stellplatz für 20 Autos gibt. V/E ist vorhanden und sogar Strom, kann man anschließen.

Bei unserer Ankunft war aber alles zugeparkt, auch von Pkw, und so gab es keinen Platz mehr für uns. Auch ein Camper aus Norwegen fand keinen Platz. Und ehrlich gesagt war der Himmel bedeckt und der Wind ließ die 8 Grad noch kälter sein.

Also beschlossen wir einen großen Sprung nach Süden zu machen und sind auf der AP7 mautfrei in Richtung Spätzle Fritz aufgebrochen.

Video zu Santa Cristina https://youtu.be/YGp-SVl5LIM

b) Also beschlossen wir einen großen Sprung nach Süden zu machen und sind auf der AP7 mautfrei in Richtung Spätzle Fritz aufgebrochen. Um Barcelona herum gab es ein wenig stockenden Verkehr, aber sonst kamen wir gut voran. Und außerdem wurde das Wetter immer besser. Der Himmel wurde mit jedem Kilometer blauer und die Temperatur stieg auf 16 Grad. Und dann tauchten die Orangenplantagen auf.

Bei unserer Ankunft beim „Spätzle Fritz“ gab Günter unseren Freunden und uns einen passenden Stellplatz für 12 Euro. Strom (4 Euro) brauchten wir beide nicht. Neben uns stand der tolle Truck von „Schräglage“.

Natürlich waren wir am Abend noch beim Essen. Uns allen hat es gut geschmeckt und am Ende waren wir sogar pappsatt. Mit der Wirtsrechnung bezahlten wir auch gleich den Stellplatz.

Diesmal haben wir im Video ein Interview mit Günter, dem Platzwart. Hier unser Video vom Stellplatz „Spätzle Fritz“ https://youtu.be/MaD0IB4Q2G4

11. Stellplatz in Alcossebre – 14 Euro (mit Strom 16,50)

Etwa 50 Kilometer sind wir nach dem „Spätzle Fritz“ weitergefahren und stehen jetzt auf dem LAS MORERAS AC CAMPER PARK in Alcocebre zwischen Peniscola und Torreblanca. Der Platz ist aufgeteilt. Der südlich Bereich auf der einen Straßenseite hat weniger Bäume, der nördliche auf der Seite, wo auch die Rezeption ist, der bietet mehr Schatten und damit auch weniger SAT-Empfang. In der Rezeption kann man sich sogar auf Deutsch verständigen. Alles ist relativ unkompliziert. Platz finden, hinstellen, anmelden.

Der Platz bietet WLAN, Toiletten und sogar kostenlose Duschen mit heißem Wasser. Die Anlagen mögen schon etwas in die Jahre gekommen sein, sind aber sauber und aus unserer Sicht voll in Ordnung. Im Nordteil gibt es Waschmaschinen und Trockner. Neben der Rezeption ist eine Gaststätte. Und natürlich haben wir auch wieder ein Video gemacht: LINK https://youtu.be/bPGQQuFmoQI

Zum großen Konsum und noch wichtiger zum Strand kommt man zu Fuß in unter 10 Minuten. Natürlich sind auch Radausflüge möglich, z.B. nach Peniscola (22 KM).

Der Platz kostet 14 Euro und mit Strom 16,50 Euro. Aktuell sind vielleicht 3 oder 4 Plätze von 55 frei. Wir stehen hier etwa 15 m über dem Meer – es geht also zum Strand runter.

Hier bleiben wir jetzt einmal ein paar Tage und lassen uns ein Packerl von dahoam schicken. Dann schauen wir mal, wohin und wann wir weiterfahren. Am Montag sind wir bei gutem Wetter zur Kirche St. Lucia hochgewandert bzw. gekraxelt. https://www.komoot.de/tour/2696350818?ref=atv

Heute Morgen, kurz vor 08:00 Uhr, sind wir die 800 Schritte runter zum Strand gegangen und haben dort auf den Sonnenaufgang gewartet. Auf dem Rückweg hat uns die empfindliche Nase noch zu einer Bäckerei ganz in der Nähe des Stellplatzes geführt. 🥐🥖🧇

Tagsüber sind wir am Strand unterwegs gewesen

und haben es uns in der Sonne gut gehen lassen.

Wir haben den Leuchtturm besucht

Sind am „Torre Badum“ vorbei



22 KM bis Peniscola und zurück geradelt



und waren natürlich auch am Abend bei Vollmond auf der Promenade unterwegs

Und leider hat sich eine der Federn im Türschloß verabschiedet. Sie ist gebrochen. Aber Schrempf und Lahm schicken Ersatz

Wir konnten das wieder reparieren. 10 Tage lang sind wir bei umgedrehten Vordersitzen über die Fahrertüre ins Auto gekrabbelt 🙂 https://youtu.be/6UMwsCfuzEE?si=CD8z7GrFgcaOk58H

12. Tag 38 – Eine Nacht in Lorca 15. Dezember 2025

Wir haben die Nacht in Lorca mit einem Gewitter verbracht – Gestern wollten wir eigentlich von Alcocebre bis Aguilas zur Anibal-Tankstelle. Aber dann haben wir beschlossen, doch in Lorca zu nächtigen.

Vor Hochwasser mußten wir uns aber keine Sorge machen. Der Platz ist sicher. Der große „Rambla“ liegt deutlich tiefer und ist ein bisserl vom geteerten Stellplatz entfernt.

Unser Video ist von unserm letzten Aufenthalt hier im März 2025 und ist – abgesehen vom Wetter – immer noch aktuell: https://youtu.be/q2pNgPzgFw8?si=ZeOflKFNgR55P73u

Bisher haben wir 2522 KM zurückgelegt

— Gasflaschen füllen in Spanien —

Nach der Nacht in Lorca sind wir weiter zur Anibal-Tankstelle bei Aguilas – Hier wollten wir unsere deutschen Gasflaschen füllen lassen wie schon 2023. Aber diesmal wurde daraus nicht. Das Befüllen der Gasflaschen ist verboten und war es auch 2023 schon, aber inzwischen ist die Polizei offensichtlich strenger geworden. Der Tankwart hat sofort abgewunken und von der „Policia“ gesprochen.


Also sind wir mit leeren Flaschen weitergefahren

13. Stellplatz in Agua Amarga – Tag 39 – 16. Dezember

Der Agua Amarga Camper Park nimmt uns jetzt schon zum dritten Mal auf. 2023 haben wir hier im Juni unsern 40sten Hochzeitstag gefeiert und Freunde kennengelernt, die wir diesmal wieder hier treffen. Und im Früjahr diesen Jahres waren wir auch hier und haben ein Video gemacht https://youtu.be/PctWnyzudYc?si=zoMAXK3oDm6X1T0E

Mal alleine und mal gemeinsam gibt es hier den ein oder den andern Ausflug. Wir waren natürlich ein paar mal am Strand.

Wir machten das Dorf unsicher, das zu dieser Zeit fast immer menschenleer ist. Nur einmal war hier richtig was los. Am 25. Dezember gab es am Dorfplatz Live-Musik und da mussten wir uns freilich unter die Dorfbewohner mischen. Was für ein schöner Abend.

Als Weihnachtsbaum steht am Dorfplatz eine dekorierte Agavenblüte

Das Dorf ist so herrlich weiß und klein und doch entdeckt man immer wieder mal eine neue Ecke.

Beindruckt haben uns auch immer die wundervollen Sonnenaufgänge (an den vielen Tagen, an denen es nicht regnete)

Unsere Ausflüge führten uns diesmal u.a. zu den Höhlen, die angeblich seinerzeit den Piraten Unterschlupf geboten haben sollen. https://youtu.be/q5eiHFwxUjc

Wir besuchten auch den kleinen Friedhof oberhalb des Ortes. https://youtu.be/1g573qu6QcU

Auf dem Weg dorthin hatten wir einen schönen Blick übers Dorf

und haben uns aus der Ferne schon mal den Wanderweg zur Cala de Enmedio angeschaut

Natürlich sind wir auch dorthin gewandert. Ab und zu mussten wir ein wenig kraxeln. Wir waren zu Dritt und haben uns gehörig Zeit gelassen. Wir mussten beim Anstieg freilich auch ein wenig schnaufen. Gute Schuhe und ein wenig Trittsicherheit schaden nicht. Hin und zurück waren wir etwa 5,5 Kilometer unterwegs. Wir hatten viel Spaß. Die Cala de Enmedio

ist eine wunderschöne Sandbucht inmitten von beeindruckend ausgewaschenen Sandsteinwänden https://youtu.be/NtX_8k4QTRE?si=1b3rXcsGEkEBkdId

Ein paar waren sogar im Wasser. Viele lagen in Badekleidung in der Sonne und einzelne auch textilfrei, was niemand gekümmert hat

Zurück zum Stellplatz suchten wir uns einen weniger steilen Weg aus

Am Platz lagerten wir erstmal unsere Beine hoch – Dazu genossen wir unsere wohlverdiente Tasse Kaffee

Wollen wir mal zusammen grillen fragen uns Yannis und Bianca vom Emil? Ja freilich machen wir das. Da stellt sich raus, die beiden jungen Leute haben gar keinen Grill in ihrer Schiebetür. Macht aber nix. Wir grillen natürlich gerne mit den beiden, weil wir finden, daß die zwei sehr freundlich sind. Wir tauschten auch die Nummern aus.


Rechtzeitig vor dem 22. Dezember haben wir uns an einem Donnerstag (Markttag) von einem Taxi nach Carboneras bringen lassen. Die Stadt ist einen Ausflug wert. An der Strandpromenade genossen wir die Sonne und erlaubten uns einen Vino Tinto und eine Salmojero (eine kalte Tomatensuppe). https://youtu.be/g7EAmBxb3Mw

Ja, interessant, aber was hat es mit dem 22. Dezember auf sich? Ja, an dem Tag ist die große Auslosung „El Gordo“ der Weihnachtslotterie. Um 09:00 Uhr beginnts und bis Nachmittag singen Kinder die Glückszahlen und die Gewinnhöhe. Der Lospreis kommt guten Zwecken und dem spanischen Steuersäckel zu Gute. Auf den Hauptgewinn von 400 000 Euro kommen 20% Steuer. Aber 320 000 Euro wären uns auch genug gewesen.

In Carboneras besuchten wir den Markt, den Stadtplatz und den Hafen.

Am Stadtplatz wurde offensichtlich demonstriert. Laut pfeifend hatte sich da eine Gruppe friedlich versammelt.

In der Lotterie haben wir freilich nicht gewonnen. Vielleicht ja im nächsten Jahr. Inzwischen ist Weihnachten vorbei. Heute hat es wieder mal kurz geregnet. Die Natur freut sich und wir haben mal wieder Zeit unsern Blog weiter zu schreiben. Und den Regenbogen zu genießen, der sich nach dem kurzen Guß zeigt.

Wir wollen mit Moni und Oli noch bis zum 05. Januar bleiben. Vielleicht kommen ja Erika und Werner noch hierher, so daß wir sie begrüßen können. Inzwischen haben wir wieder neue Freunde dazugewinnen können und viele nette Unterhaltungen gehabt. Mal schauen, wohin uns der nächste Weg führt. Ersteinmal genießen wir hier die Sonnenaufgänge

Und grillen hin und wieder, wie zum Beispiel an Silvester, zusammen mit Freunden

Feliz Ano Nuevo

Die Silvesternacht hier in Agua Amarga war mehr als ruhig – nicht einmal Kirchenglocken (es gibt ja auch keine im Ort) waren zu hören. Absolute Stille, nur aus irgendeinem WoMo kam ein Vater mit seinem Jungen und zündete einen kleinen, fast schüchternen, Knaller, dessen Rauch in die ansonsten klare Nacht aufstieg

14. Es ist der 08. Januar 2026 – nahe Balerma auf dem dem Camping „Mar Azul“

Heute sind wir am Morgen vom Agua Amarga Camper Park gestartet und haben uns in Richtung Malaga auf die Suche gemacht. Unsere erste Station war der Camper Park Roquetas de Mar, wo sich gezeigt hat, daß der Campingplatz tatsächlich „Completo“ ist. Der Kiesplatz daneben für wartende Camper hat uns nicht angesprochen. So sind wir weiter zum Hafen von @Almeria. Aber auch hier war alles schon belegt.

Wir stehen jetzt auf einem Stellplatz des Camping Mar Azul Balerma bei Balerma. Wer länger ist als 8 m, der findet draußen Platz. Für aktuell 12 WoMo unter 8 m gibt es auch im Campingplatzgelände eine Möglichkeit. Der Campingplatz ist aktuell voll belegt, die zugehörigen Stellplätze sind ohne Strom. Aber die Benutzung der Sanitäranlagen ist im Preis von 18 € inklusive. Es ist möglich, sich auf die Warteliste setzen zu lassen.

Die Sanitäranlagen sind pikobello sauber, die Duschen sind geräumig und das Wasser angenehm warm.

Überhaupt scheint hier auch das Wort „Service“ groß geschrieben zu sein. Das beginnt schon bei der Ankunft in der Rezeption. Völlig stressfrei funktioniert die Anmeldung in bestem Deutsch, Englisch, Spanisch und wahrscheinlich auch Französisch. Der Campingplatz akzeptiert ACSI und auch ADAC. Mit ACSI würde eine Parzelle 25 € kosten, wenn eine frei wäre 🙂 .

Bei der Platzrunde haben wir u.a. das Auto des Haco-Video gesehen, das scheinbar auf einer der größten Parzellen steht. Auf dem Info-Flyer des Camping Mar Azul ist auf der Rückseite auch ein Hinweis auf Haco-Video.

Vor dem Campingplatz ist eine große Entsorgung. Und es gibt auch eine Autowaschplatz, leider ohne Treppe für die Dachwäsche. Hier kann man auch mal den Luftdruck der Reifen prüfen.

Frischwasser tankt man im Bereich der Ausfahrt. Der Schlauch dort scheint lang genug zu sein. Außerdem ist ein Spielplatz vorhanden. Auch diverse Sportmöglichkeiten bieten sich. Und sogar ein Freibad gibt es. Zum nächsten Ort kommt man sicher auf einem Radweg.

Über einen Zebrastreifen quert man die Straße in Richtung zum Strand. Die Wellen rauschen hier heran und im Hintergrund sieht man die schneebedeckten Berge der nahen Sierra Nevada. Um 18:12 versank heute die Sonne im Meer.


Am nächsten Morgen zeigte sich der Himmel in vielen Farben. Ein herrliches Schauspiel. Wir konnten auf Parzelle 131 umziehen und bleiben hier weitere 2 Nächte. Am Sonntag soll es nach Torrox weitergehen, wo wir mindestens 2 Nächte bleiben werden.

Mit der ACSI-Karte zahlen wir auf dem Camping Mar Azul 25 Euro für unsere Parzelle. Hier haben wir Strom, 4 KW sind frei, für mehr zahlen wir 45 Cent. Am Platz ist auch Frischwasser. Uns gegenüber ist das zweite Sanitärgebäude, das ebenso sauber wie das andere ist.

Heute haben wir die Räder benutzt und sind nach Balerma geradelt. Hier gibt es eine relativ lange Strandpromenade, ein kleines Lokal, wo wir uns nett mit Campern aus der Schweiz unterhalten konnten und ärgerten uns über Hundekot im Außenbereich des Lokals.

Als wir die Kellnerin aufmerksam machten, bedankte sie sich, aber unternahm nichts. Da ist man wohl dann selber schuld, wenn man als Gast reintritt?

Unsere bisherigen Kontakte hier auf dem Campingplatz sind alle angenehm gewesen. Heute Nachmittag war ja Tanz und Musik am Lokal. Die Auswahl der Musik war klasse, aber der DJ taugte sonst leider nichts. Manchmal drehte er an irgend einer Stelle laut, dann wieder runter, dann brummte er mit und auch der Bass war aus unserer Sicht zu heftig.

Unabhängig davon haben wir den heutigen Tag wieder genossen und auch unsern Ausflug. Das Meer ist irgendwie wild. Es gleicht einer Waschmaschine und hat enorm auf uns gewirkt. Abends ließen wir es uns nicht nehmen und saugten den Sonnenuntergang auf.

Das „Schloss der alten Wachen“ bzw. das „Castillo de Guardias Viejas“ von 1769 liegt etwa 4 Kilometer vom Camping Mar Azul Balerma entfernt und ist über den Radweg schnell zu erreichen. Wir sind etwas unkonventionell über einen Fußweg hoch, so daß wir wegen des Sandes und der Treppenstufen etwas schieben mussten, was aber nicht schlimm war. Gut, das Schloß ist kein Flughafen oder Bahnhof, aber ich möchte erwähnen, daß die Bauzeit nur 4 Jahre – mit Planung 5 Jahre – betragen hat. Sein Bau basierte nämlich auf einer Verordnung, die 1764 unter der Herrschaft Karls III. verkündet worden war.

Der Zutritt zum Castello ist frei. Man braucht kein Ticket. Leider ist der Aufgang über eine Treppe zur höheren Etage gesperrt. Aber auch so ist das Castello einen Ausflug wert. Im Erdgeschoß gibt es Museums-Räume, in denen alte Uniformen und alte Waffen ausgestellt sind und Modelle des Castello sowie von Abwehrtürmen können angeschaut werden. Außerdem hat es da einen ehemaligen Arrest-Raum, wobei an der Gittertür kein Schloß mehr eingebaut ist

Natürlich waren wir auch wieder am Strand und später nochmal, weil wir ja den Sonnenuntergang anschaun wollten. Heute war das Meer erheblich ruhiger, so wie es sich für ein Mittelmeer gehört

😉

Euch allen wünschen wir einen guten Morgen und einen schönen Sonntag. Da ist es schon, das Video

🙂

https://youtu.be/JuXA_5K5vpQ – Viel Vergnügen beim Anschauen – Für uns geht es heute weiter zu Camper area MiluCar in Torrox.

15. Wie schon 2023 bleiben wir ein paar Tage in Torrox auf dem Camperpark „Milucar“

Wir hatten Glück und bekamen für 2 Nächte einen Stellplatz auf der oberen Ebene der Camper area MiluCar in Torrox Costa in Andalusien. V/E ist sowohl auf Ebene 1, als auch auf Ebene 2 inklusive. Es gibt WLAN und heiße Duschen (1 Euro für 5 Minuten). Die sanitären Einrichtungen sind stets sauber. Unten in der Ebene 1 gibt es auch einen rollstuhlgerechten Raum.

Am Platz auf Ebene 1 gibt es eine Waschmaschine. Einen Trockner gibt es auch, für schlechtes Wetter und die Wintercamper. 😊☀️ Wir stehen mit Ariadne also oben auf dem sogenannten Balkon in zweiter Reihe auf Platz 20 und haben genug Platz, um Tisch und Stühle aufzustellen. Zwei Nächte können wir bleiben. Dann ist der Platz schon wieder reserviert.

Die Ebene 2 (Balkon) hat einen großen Vorteil. Man hört den Verkehr der Küstenstraße quasi nicht mehr und man hat natürlich auch einen guten Blick aufs Meer an der Costa del Sol. Anders als die Auffahrt zur Ebene 2 ist die Auffahrt zur Ebene 1 etwas steil und hat eine enge Kurve. Aber wir haben schon einmal gesehen, wie ein langer 3-Achser die Auffahrt unbeschadet hochkam. Also geht das auch ohne die Mauer zu berühren. Ehe ist die Gefahr, daß das Heck aufsetzt.

Zum Strand ist es nicht weit. Über die Straße führt ein Zebra-Streifen. Apropos Straße. Uns hat der Verkehr mit seinen Geräuschen nicht gestört. So ist es halt an einer Küstenstraße.

Die Platzkosten sind unterschiedlich. Auf Ebene 1 zahlt man 14 bzw. 16 Euro für die zweite oder die erste Reihe. Für 1 Tag Strom gibt man zusätzlich 4 Euro. Ab dem 3. Tag zahlt man dann 50 Cent pro KW/h. Wer eine Klimaanlage oder einen Heizwürfel laufen hat, der zahlt also mehr. Auf Ebene 2 zahlt man dann 15 bzw. 17 Euro.

Auf dem Platz gibt es sogar geräucherten Fisch aus dem etwa eine Stunde entfernten Rio Frio, der auch für die größte Fischzucht Andalusiens bekannt ist. Das Verkäuferpaar, Biggi und Hinnerk, lebt schon mehr als 20 Jahre hier, außer im Sommer. Da gehts nach Portugal, weils da nicht so heiß ist.

Außerdem haben wir am Platz Reise Guckloch – Herr Geheimrat auf Reisen wieder treffen können.

Am Strand findet Ihr ein Gemisch aus dunklem Sand und rundgewaschenem Kies, so daß man sogar unbeschuht ins Wasser kann. Bis vor zum 27 m hohen Leuchtturm und zur langen Promenade sind’s etwa 1,5 Kilometer. Über der Ebene 1 bzw. links der Zufahrt zur Ebene 2 sind die Reste einer alten Discothek – ein echter „Lost Place“. Das imposante Gebäude samt Gelände liegt da und stirbt in bester Lage. Aktuell ist zwar kein Zugang möglich, aber wir haben noch Bilder aus 2023 für Euch.

Wir erfahren, daß in Torrox die meisten deutschen Auswanderer leben. Mehr als 3000 sollen es sein. Genug Wohnraum wurde offensichtlich in den letzten Jahren geschaffen. In der sehr freundlichen Rezeption wird deutsch gesprochen. Neben der Rezeption warten Tausch-Bücher auf Leser. Am ersten Abend waren wir schon spazieren und konnten der Sonne beim Sinken zusehen. Vorne am Leuchtturm bewunderten wir das faszinierende Abendrot. Wir waren da vorne auch überrascht, weil wir sehr viele freistehende WoMos in Strandnähe gesehen haben, die offensichtlich geduldet werden.

Am Morgen konnten wir dann einen herrlichen Sonnenaufgang einfangen. Der Tag startete mit 11 Grad und ohne Wind. Heute (Montag) ist Markttag vorne in der Nähe des Leuchtturms. Mal schauen, ob wir aus dem Liegestuhl kommen

Hier ist unser Video: https://youtu.be/JozmOqQit4M

„Ariadne reist“ empfiehlt Camper area MiluCar👍Aber wer hier stehen will, der braucht im Winter viel Glück oder hat früh gebucht. Schon jetzt sind ein paar Stellplätze für den Winter 26/27 reserviert.

Noch einmal einen wunderschönen guten Morgen bei 11 Grad aus Torrox – wir fahren heute etwa 20 KM weiter nach Mosquin rauf. Die Einfahrt ist ein bisserl steil haben wir gelesen. Wir sind schon gespannt.

Unser Video von der Camper area MiluCar ist erst in den nächsten Tagen fertig. Wir hatten einfach zu wenig Zeit dafür 😉

Euch allzeit gute Reise, beste Laune, passendes Wetter und natürlich Gesundheit.

Eine nicht ganz ernste Frage noch: Wenn sich jemand ganz heimlich mit Sonnencreme einschmiert, ist das dann ein „Geheimnis-Cremer“? 😉

#ariadnereist#stellplatz#andalusien#spanien#Ariadne#milucar#torrox#torroxcosta#urlaub#mittelmeerküste#mittelmeer

16. Mosquin am Fuße der Sierras de Tejeda und Almijara

Beginnen wir diesmal gleich mit dem LINK zum Video: https://youtu.be/04384xuggv8

Heute haben wir die Camper area MiluCar wieder verlassen müssen. In Torrox holten wir bei der Repsol-Tankstelle eine neue Propano-Gasflasche für 15,16 Euro. Gleich danach sind wir die ca. 20 KM von Torrox 676 m hoch nach Canillas de Albaida gefahren. Wir haben die Route über Competa gewählt.

Viele Kurven und nicht immer breite Straßen brachten uns hier herauf auf den kommunalen Stellplatz, der einen herzlich willkommen heißt. Etwa einen Kilometer vor der Área de Autocaravanas El Mosquín lotste uns das Navi nach links in eine Gasse, die immer enger wurde und uns schließlich zur Entscheidung zwang, alles wieder rückwärts zu fahren oder eng zu wenden.

Der Stellplatz hat alles was man braucht. Es gibt eine kostenlose V/E und Strom hat es auch. Tagsüber darf man die Duschen und Toiletten des Sportplatzes nutzen, der gleich unterm Platz liegt. Wir zahlen für den Platz und den Stromanschluß 13 Euro.

Ein Spaziergang durchs Dorf hat uns fasziniert. Alles ist sauber und wunderschön mit Pflanzen geschmückt. In einigen Gärten hängen Avocado, Zitronen, Orangen und Oliven an den Bäumen. Ein paar Häuser stehen zum Verkauf und dort sind die Früchte auch noch nicht abgeerntet, sondern liegen wie bei uns die Äpfel am Boden.

Tolle Türen und viele enge Gassen mit teils steilen Anstiegen bzw. Gefällen haben uns begeistert. Auf einmal landeten wir auf dem herrlichen Plaza de Nostra Senora Rosalia und nahmen im Außenbereich des Restaurants „La Plaza“. Hier bediente uns „Gustavo“ sehr gut. Wir waren jedenfalls recht zufrieden.

Auf dem Platz steht eine Statue ohne erklärendes Schild. Also haben wir uns durchgefragt und erfahren, daß es sich um die Statue des Senor José Perez Franquelo, allen im Ort bekannt als Pepe El Cohetero (Pepe, der Feuerwerker), der Raketen und Feuerwerkskörper abgefeuert hat. In Spanien ist da ja nicht wie bei uns, wo jeder das Zeug aus dem Supermarkt heimschleppt und vorm Haus abfeuert.

José Perez Franquelo, allen im Ort bekannt als Pepe El Cohetero (Pepe, der Feuerwerker)

Nach dem Lokal besuchten wir die Kirche am selben Platz, die zufällig für ein paar Kinder offen war. Wir zündeten Kerzen und hoffen, daß unser kleines Gebet für Gesundheit unserer Angehörigen und Freunde sorgt. Und natürlich auch für alle anderen.

Auf unserm Rückweg kamen wir nochmal an der Eremitage St. Anna vorbei und am Mahnmal für die Opfer des WK II sowie insbesondere für Opfer des KZ Mauthausen. Da wird man immer wieder nachdenklich.

In dem Zusammenhang ist es bemerkenswert, daß dieser Ort nicht nur gegen sexistische Gewalt einsteht, sondern auch für das religiöse Miteinander. Über der Tourist-Info wird das symbolisch deutlich. Könnt Ihr das erkennen?

Immer wieder mal schlendern wir durchs Dorf und lassen uns von den verwinkelten und engen Gassen begeistern. Überall sind Blumen und alles ist so herrlich sauber.

Derzeit leben wieder etwas mehr als 800 Menschen in Canillas de Albaida. Nachdem hier in den 90ern die Bevölkerung auf etwa 600 zurückgegangen war, stieg die Einwohnerzahl ab den 2000ern wieder durch Tourismus und durch Zuwanderung aus Nordeuropa

Allerdings könnten die vielen Steigungen im Alter vielleicht zu einem Problem werden. Teilweise ist es so steil, da befürchten wir, daß ein Rollstuhl vielleicht sogar kippen könnte. Treppen sind dagegen eher kein Problem, weil man sie in der Parallelgasse umfahren kann.

Und natürlich gibt es hier im Parque Natural rund um den Stellplatz tausend Wanderwege in die Berge und durch die Täler

Von oben schaut der Stellplatz Área de Autocaravanas El Mosquín so aus.

17. Fünf volle Plätze und eine Nacht bei Freunden

Was für ein Tag im Januar- Wirklich alle angefahrenen Plätze waren voll und in Fuengirola hatten wir zwar noch Platz, aber eben nur bis 07:00 Uhr und da schlafen wir doch noch.

Also versuchen wir im Dunkeln noch zwei Plätze, aber auch die waren voll, completo, fully booked. Und dann meldeten sich Freunde und meinten „He, kommt doch zu uns“. Und so kam es, daß wir am Ende doch noch sicher standen und dazu auch noch mit unseren Freunden einen schönen Abendratsch machen konnten, während draußen der Wind ziemlich heftig ging.

Übrigens – klar – wir hätten die Plätze vorher anrufen können, aber wir haben eben die Erfahrung gemacht, daß am Telefon abgesagt wird, und dann bei persönlicher Vorsprache doch noch was möglich war – heute halt nicht.

Unser „altes“ Video zu Fuengirola: Es ist wichtig, die Markierung zu beachten https://youtu.be/GzV74TqUBAs?si=r6fqhqyZ-KVIevSM

18. Diesmal kein Reisebericht – Spanien trauert

Ganz Spanien trauert wegen des verheerenden Zugunglücks in Andalusien mit 40 oder mehr Toten und vielen, vielen Verletzten und noch mehr Schicksalen. Es sind vermutlich auch Deutsche unter den Opfern. Zur Ursache wird derzeit viel spekuliert. An solchen Mutmaßungen beteiligen wir uns nicht.

Euch allen eine friedliche Zeit.

19. Wir besuchen Mijas Pueblo und bekommen eine Einzelführung

Oberhalb von Mijas Pueblo gibt es einen alten Steinbruch, der offiziell als kostenloser Parkplatz dient. Aktuell scheint es so, daß auch Übernachtungen geduldet werden. Es gibt einen Shuttle-Bus nach Mijas Pueblo behauptet ein Schild.

An einigen Stellen und Ecken finden sich Hinweise auf die Verbindung des Ortes zu den Eseln. Dazu wußte die Tourist-Info, daß noch in den 60ern die Esel dazu dienten, die Leute in die Arbeit zu bringen. Als dann erste Touristen auftauchten und Geld für Fotos boten bzw. anfragten, ob ein Rundritt mit den Tieren möglich ist, wurde eine neue Einnahmequelle entdeckt, die mehr Geld in die Haushalte spülte, als mit der eigentlichen Arbeit zu verdienen war. Inzwischen dürfte das nicht mehr so sein. Die Esel gibt es aber immer noch. Nachvollziehbar nicht ganz zur Freude der Tierschützer, insbesondere, wenn man sich den Zustand der Tiere mal genauer anschaut. Wir haben beispielsweise ein altes Tier mit seltsamer Hufstellung gesehen.

Zurück zum Dorf. Es gab auch hier oben Stierkämpfe. Die Arena ist noch da und kann besucht werden. Es gibt ein großes Auditorium für Konzerte und dergleichen. Überall trifft man auf Kunst. Zwei Einsiedeleien gibt es und natürlich eine Kirche. Überall schmücken Blumen den Ort. Bunte Dachrinnen zieren ein Haus. „Dantschige“ kleine Läden laden zum Bummeln ein. An manchen Orten bieten alte Fotos einen Vergleich mit alten Zeiten, genannt „Una Mirada el pasado“. Wir spazieren gemütlich durch die Gassen und lauschen, was uns Monika, unsere Freundin, zu erzählen weiß. Sie scheint ein wenig in das kleine Bergdorf verliebt zu sein, schwärmt von den kleinen Lokalen, den vielen Geschäft und von der Höflichkeit der Leute hier. Sie führt uns auch in interessante Gassen, die nicht von den offiziellen Fremdenführern angesteuert werden. Bis auf die Felsenkirche besuchen wir die Gotteshäuser, setzen uns kurz für ein stilles Gebet und zünden (elektronische) Kerzen an.

Auch das imposante Rathaus haben wir besucht. Draußen hingen die Fahnen wegen des schrecklichen Zugunglücks noch auf Halbmast. Innen ist das Rathaus auch sehr beeindruckend. Interessant fanden wir, daß die Bürger hier nicht nur ihren neuen Ausweis etc. beantragen und abholen, sondern hier auch ihre Steuern zahlen und so weiter

An einigen Stellen genießen wir den sagenhaften Ausblick. Wenn das Wetter und die Sicht noch besser gewesen wäre, dann hätten wir sogar bis Gibraltar und bis zur Nordküste Afrikas blicken können.

Den Tag haben wir dann in Mijas unterhalb des weißen Dorfes mit einem kleinen Spaziergang ausklingen lassen, wo wir gegenüber einer Baustelle einen möglichen Platz für Freisteher entdeckt haben. Gebaut wird überhaupt viel in Mijas. In Fuengirola nicht, denn da gibt es keinen Bauplatz mehr. Dazu informiere ich Euch, daß Mijas und Fuengirola wie siamesische Zwillinge zusammengewachsen, aber nicht gleich sind. Mijas ist als Wohnsitz perfekt. Bergauf ist man sofort in den Bergen, bergab ist man sofort am Meer. Einkaufen und Einkehren kann man überall.

Das Tourismusbüro von Mijas Pueblo ist 2003 eröffnet worden. Hier gibt es einige Informationen, auch in deutscher Sprache. Wir haben uns erlaubt anzumahnen, daß für Camper keine Plätze da sind. Nehmt Euch die Zeit und holt Euch in der Tourist-Info Infos, wenn Ihr nicht gerade eine so gute EInzelführung bekommt wie wir.

Ein Video haben wir hier nicht gemacht – Wir waren viel zu sehr beschäftigt mit den vielen Eindrücken – Aber hier ist der LINK zum Facebook-Bericht mit vielen Bildern: Mijas Pueblo https://www.facebook.com/100089731321870/posts/pfbid0QnvUQYH1bqeS58353e74Kv1bJ1ZRFPA8bjcunPbtEy5evtvPDqpa6vyD7wtfPyN6l/

20. Fuengirola und Coin – Ein paar Nächte ohne Strom und ohne Koste

Servus allesamt ☕ und eine gute Zeit. Wir grüßen Euch diesmal aus Fuengirola vom Parkplatz am Castillo Sohail.

Den Tip zu diesem Platz haben wir von Oli und Moni bekommen. Moni hat uns außerdem Mijas Pueblo gezeigt.

Natürlich sind wir durch den Park die 38 m zur Burg hochgestiegen. Es gibt auch einen barrierefreien Weg. Immer wenn die Burg offen ist, sind auch die öffentlichen Toiletten offen (eigentlich). Der Eintritt ist frei. Informationen kann man sich bei „Matias“ im Office, aus einer Broschüre in Deutsch und natürlich aus dem Internet holen. Die Burg ist ganz schön groß finden wir, obwohl wir sie auch schonmal umrundet haben. Über Treppenstufen kommt man hoch zur Burgmauer und hat einen fabelhaften Ausblick auf die Costa del Sol.

Interessant fanden wir, daß für den Bau einer Plattform für Kanonen der ehemalige Ostturm abgerissen worden ist. Schon im 12. Jahrhundert hatte hier irgendein Kalif einen Wehrturm errichtet. Daraus wurde irgendwann später ein richtiges Castell, das u.a. auch zur Abwehr der englischen Flotte diente.

Eigentlich war die Burg, nachdem sie im 18. Jahrhundert den militärischen Zweck verloren hatte, in „private“ Hände gekommen. Danach war sie bis etwa 1980 dem Verfall und der Zuwucherung preisgegeben. Aber dann begann die Renovierung und heute steht das Castillo von Fuengirola den Besuchern offen. Unter der Burg wird aktuell die römische Stadt „Suel“ ausgegraben.

Nach dem Burgbesuch sind wir weiter bis zur Stadtgrenze von Mijas. Dabei schauten wir eine Zeitlang beim „Paddelball“ zu, entdeckten eine Moschee und fanden einen Spielplatz mit Märchen-Figuren. Außerdem überquerten wir den Fluß Fuengirola und bummelten wieder durch die Shopping Zone Miramar.

Der Parkplatz hat, genau wie der am Marktplatz oder der in der Nähe in Mijas, keine V/E und so sind wir ein paarmal hoch nach Coin. Da gibt es einen kostenlosen kommunalen Stellplatz für 13 Fahrzeuge und dort kann man auch entsorgen und Frischwasser tanken.

Unser Video soll Euch den Parkplatz am Castillo zeigen und das tut es ja auch, allerdings schweifen wir ein wenig ab. Viel Spaß beim Anschauen. https://youtu.be/f1IKZ82CcVU

Und hier der LINK zum Coin-Video, wo wir ein paarmal entsorgt haben: https://youtu.be/F6-6pSYTBGM

#winterreise25_26 #Januar2026 #hymermobil #Ariadne #ariadnereist #andalusien #fuengirola #Castillo #kostenlos ##castillosohail #costadelsol #mijas

21. Wieder mal in Torrox bei Milucar – Erst B28, dann Platz 6, dann 24

Wir sind wieder bei der Camper area MiluCar. Schon 2023 waren wir einmal hier.

Der Januar geht langsam zu Ende. Hier haben wir den letzten freien Platz, 28 m über dem Meer für die nächsten drei Tage ergattert, hängen am Strom und können wieder Wäsche waschen. Voraussichtlich geht es dann am Freitag nochmal nach Fuengirola, wo man auf dem Parkplatz am Castillo schräg, aber kostenlos stehen kann. Mit etwas Glück läßt sich ja dort wieder die Sonne blicken (Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt). Bei der Fahrt von Fuengirola nach Torrox regnete es teilweise stark und war auch mal ganz schön windig. Dafür sahen wir sogar einen Doppelregenbogen. Tatsächlich konnten wir doch noch bis Februar hier das Regenwetter aussitzen. Kristin, Leonardo und Marta hießen die Tiefs.

Mit Platz B28 haben wir nicht gerade den besten Platz, den die Camper area MiluCar zu bieten hat, aber es war – wie gesagt – der letzte freie Platz und wir haben auch bei starkem Regen (laut Vorhersage) nicht weit zu Dusche und Toilette.

Mit Strom können wir auch die Filme aus Fuengirola und Coin bearbeiten und im Blog was nachtragen. Für Torrox haben wir ja schon im Januar was gedreht: https://youtu.be/JozmOqQit4M

Das Meer ist ganz schön aufgewühlt, aber wir sind ganz ruhig 😉 Weiter im Osten scheint es richtig zu schütten. Bei uns kommt immer wieder mal für ein paar Momente die Sonne durch.

Am 30. Januar wachen wir mit blauem Himmel, 14 Grad und Sonnenschein auf.

Erst stehen wir drei Nächte auf B28 (Balkon), danach konnten wir noch zwei Nächte bis Sonntag auf Platz 6 weiter unten bekommen – in erster Reihe in 16 m Höhe mit fantastischer Aussicht.

Erst haben wir gefürchtet, daß wir weiterziehen müssen, aber dann wurde doch wieder ein Platzerl frei. Nochmal oben auf dem Balkon, diesmal auf Platz 24. Gut so, jetzt können wir das grauslige Wetter aussitzen, das Portugal und den Westen Spaniens aktuell heimsucht.

Zur Feier des Tages hat Christine eine Sonntags-Leberkaas-Semmel gezaubert.

Inzwischen ist Februar und nach drei Wochen ist unsere Repsol Propano leer. An den Tankstellen sind die Gasflaschen weitgehend ausverkauft. Aber Marcelle von Milicar konnte uns eine neue besorgen

Auf der Facebook-Seite Torrox Costa haben wir ein Bild gefunden, das zeigt, wie es hier ca. 1965 ausgesehen hat.

InTorrox hat es uns wieder einmal richtig gut gefallen. Nur einmal mußten wir uns ärgern, weil wir uns fühlten, als stünden wir auf irgendeinem Parkplatz.

22. Wieder in Fuengirola – Freunde treffen

Die Fahrt von Torrox Costa hierher nach Fuengirola war, abgesehen von teilweise heftigen Böen, ganz angenehm. Es war auch gar nicht viel Verkehr.

In Fuengirola wollten wir unsere Vorräte wieder auffüllen. Beim Lidl ging das nicht, weil die Zufahrt auf 2,30 m höhenbeschränkt ist. Aber beim Aldi war ein Platz für uns vorhanden.

Als wir am Parkplatz des Castillo Sohail angekommen sind, sind wir erst erschrocken, weil die Hälfte des Platzes von der Policia Local abesperrt ist.

Grund ist ein Harley Treffen vom 12. bis 28. Februar. Allerdings haben (heute ist der 13te) wir kein Motorrad gesehen oder gehört. Ein WoMo musste sogar versetzt werden.

Der Himmel ist herrlich blau und so spazieren wir am Strand entlang bis zum Flußpark. Unser Ziel war das Einkaufscenter Miramar.

Nach einem ausführlichen Bummel staunen wir nicht schlecht. Inzwischen regnet es. Aber dann wird es wieder sonnig. Durch den Flußpark geht es nicht zurück. Da ist ein Stückerl überschwemmt.

Wir steigen die 38,24 m hoch zur Burg und dann wieder runter zum Parkplatz, der uns als Stellplatz dient. Danach dauert’s nicht lange und es regnet schon wieder. Plötzlich kam die Sonne wieder raus und zauberte einen wundervollen Doppelregenbogen und danach auch noch ganz besondere Farben aufs Meer – Voll schön

Hier waren wir im Januar schon einmal: https://youtu.be/f1IKZ82CcVU?si=nbLvz-0ns99A0Ykq

23. La Linea und Gibraltar – zur Hochzeit

Wir haben das Castillo Sohail in Fuengirola am 16. Februar verlassen und stehen jetzt bei bestem Wetter in La Linea im Yachthafen. Nur ein bisserl viel Wind geht. Der Stellplatz ist gut gefüllt. Viel ist nicht mehr frei. In La Linea warten beeindruckende Yachten auf einen Ritt über die Weltmeere. Momentan finden neben dem Stellplatz Bauarbeiten statt. Uns stört das nicht, aber Ihr sollt es wissen.

Am nächsten Tag sehen wir einen wunderschönen Morgen bei 14 Grad und nur leichtem Wind. Der Himmel hier nahe Gibraltar ist wolkenlos. Ein optimaler Tag zum heiraten.

17000 Schritte und viele schöne Momente sammelten wir heute in Gibraltar mit guten Freunden. Es sind genau diese Tage, die das Leben, nicht nur als Camper, sondern einfach nur als Mensch so lebenswert machen.

Daher raten wir Euch „Genießt das Leben, so gut Ihr könnt. Es ist schön.“ Heute ist Aschermittwoch, aber das bedeutet nicht, daß nun „alles vorbei“ wäre. Ganz im Gegenteil. Ein bisserl bleiben wir noch. Der nächtliche Schaukelwind ist vorbei. Wir lernen Klaus und Susanne kennen und gehen am nächsten Tag nochmal nach Gibraltar – Diesmal sogar 19000 Schritte.Übrigens sonnten sich heute keine Schildkröten im Commonwealth-Park.

Morgen geht es nach dem Frühstück nach Fuengirola oder Mijas. Mal schaun, wo was frei ist.

24. Nochmal Fuengirola mit Harley-Dreirad-Parcours

Wieder in Fuengirola am Parkplatz des Castillo Sohail. Grad noch haben wir einen der letzten Plätze ergattert. Wir sehen das Mittelmeer und mit Zoom die schneebedeckten Berge der Sierra Nevada. Gleich neben uns ist der Dreirad-Parcour des Harley-Treffens. Viel tut sich da grad nicht.

Die 99 KM von La Linea bzw. Gibraltar hierher sind wir gemütlich auf der E15 und der A7 getuckert.

Natürlich mussten wir außer in den Flußpark auch hoch ans Castillo Sohail und – eh klar – an den Strand in den Bikini Beach Club. Unter anderem waren wir in Mijas bei einem Discounter, der gerade „Promocion“ in Sachen „Alpenfest“ hat. Neben Weißwürsten, Leberkäs und Käsespätzle landeten auch „Mozartkugeln“ im Rucksack.

Auf unserm Weg passierten wir eine frisch zugeschnittene Gummibaum-Allee

Heute früh hamma den Parkplatz am Castillo Sohail wieder verlassen. Ein klitzekleines bisserl haben wir rangiert. Dann gings auch schon los.

Auf nach Torrox

25. Diesmal Platz 10 – Wir sind wieder in Torrox
8 Jahre gibt es den Stellplatz Milucar nun schon in Torrox. Wir gratulieren ganz herzlich.

Diesmal stehen wir auf dem tollen Platz Nr. 10 auf der unteren Ebene und bleiben bis zum 27. Februar.

Erstmal geht es am Montag in die Werkstatt Thuringia, wo die „Ariadne“ neue Bremsbeläge bekommt.

Wir nutzen die Wartezeit und besuchen den montäglichen Markt und bummeln auf der Promenade entlang. Wir leisten uns zwei warme Leberkässemmeln und staunen, als man uns dafür allen Ernstes 9,20 Euro abnimmt.

Wir lernen Dirk und Corinna, unsere Nachbarn, kennen und grillen gleichmal gemeinsam. Dirk kann Gitarre und Mundharmonika spielen. Für uns geht es am Mittwoch auf den Caminito del Rey. Der Bus dorthin geht um 08:00 Uhr Früh am Stellplatz los. 65 Euro zahlen wir pro Person und sind schon recht gespannt,.

Wenn Ihr in der Gegend seid, dann müsst Ihr das auch machen

Hier ist unser Video über den Caminito del Rey https://youtu.be/VJ9VVo4sTNY?si=pPrTWqJEpyVl7Erw

Bevor wir Torrox wieder verlassen mußten, haben wir uns morgens Weißwürste

gegönnt.Und später haben uns Dirk und Corinna nochmal zum Abschieds-Grillen mit Musik eingeladen. Was für ein schöner Abend – Danke

Hier findet Ihr den LINK zum „Blowin‘ in the Wind“ – Video in Dirk`s Bob Dylan-Version https://youtu.be/7ZFW6nW2toM (Achtung Geheimtip – das Video findet Ihr nur mit unserm LINK zu Dirk und die Camper)

26. Kostenloser Parkplatz in Torreguardiaro

Jetzt stehen wir 26 Kilometer vor Gibraltar https://youtu.be/wZW6MvZ6o-w?si=OvqloymIrqHQ5kz8

„Dia del Andalucia“ – Auf der Anfahrt hierher von Camper area MiluCar, vorbei an Malaga und Estepona, hatten wir gutes Wetter. Wir stehen jetzt 26 Kilometer vor Gibraltar. Den Parkplatz findet Ihr mit folgender Adresse „Las Camelias in 11312 Torreguardiaro“ oder über What3Words mit „mittelteil.zweijährigen.oase“ 🙂

Hier in Torreguardiaro ist es heute in der Früh noch bedeckt mit afrikanischen sandgefüllten Wolken bei 11 Grad und kaum Wind. Wir können hier am Parkplatz kostenlos stehen. Einige hier stehen sogar schon seit Wochen. Eigentlich ist auf 2 m Höhe begrenzt, die Begrenzung ist jetzt in den Wintermonaten aber abmontiert. Einheimische junge Leute freuen sich offenbar weniger über die Camper. Nachts fahren einzelne Autos und Roller hupend über den Parkplatz und bis Mitternacht wurde auf dem Parkplatz noch laut herumgeschrien. Vielleicht war das aber auch nur ein Einzelfall. Wir werden sehen. Zwei Nächte wollen wir mindestens bleiben.

Einige stehen hier quer über mehrere Parkflächen und auch schon längere Zeit ohne Beanstandung. Wir haben uns aber doch entschieden die Parkmarkierung einzuhalten. Dabei hat Christine rechtzeitig entdeckt, daß der Abwassertank am Randstein anstoßen würde. Aber mit Keil geht das. Und man liegt auch besser im Bett 😉

Gestern schien hier noch die Sonne. Da sind wir über den schönen Strand gewandert. Teilweise sah man die Spuren, die die letzten Unwetter hinterlassen haben. Oben in einem Teil des Ortes waren wir froh, daß wir keine Lust auf Kuchen hatten, denn 10,20 € für ein Stück wär uns dann eh zuviel gewesen.😉

Der Wachturm in Torreguardiaro hat seine besten Jahre hinter sich. Ein Teil ist ausgebrochen und der Rest stabil mit Beton gesichert. So konnte der Turm gerettet werden. Er hat ja doch Bedeutung für den Ort.

Für Personen mit eingeschränkter Mobilität sind extra Wege vorhanden. Leider gibt es hin und wieder eine schadhafte Stelle auf diesen Wegen. Außerdem hat es hier einen Spielplatz für die Kinder und Sportgeräte für Erwachsene. Die Toiletten sind abgesperrt, aber Personen mit körperlichen Einschränkungen haben in der Regel ja den internationalen Schlüssel dabei.

Den Yachthafen wollen wir uns heute noch anschauen, außer der Sand regnet aus den Wolken 😉

Adresse: Las Camelias in 11312 Torreguardiaro

27. Castellar de la Frontera – kostenloser Stellplatz und Burg
Wir grüßen Euch aus Castellar de la Frontera (dem neuen Ort). Hier hat die Gemeinde einen kostenlosen Stellplatz für 23 Mobile geschaffen. Die V/E ist ebenfalls kostenlos. Strom gibt es nicht. Vorsicht bei den gelben Bodenschwellen. Die sind spitz. Da kommt die Garage schnell in Unordnung 😉

Vom Stellplatz bis zum eigentlich ursprünglichen Burgdorf Castellar de la Frontera sind es vorbei an Korkbäumen ca. 10 KM und exakt 449 m kurvig bergauf. Mit dem E-Bike locker zu schaffen. Ohne E-Unterstützung ist’s natürlich anstrengender. Runter ist es dann ein Spaß. Es gäbe oben zwar ein paar wenige Parkplätze, die unserer Meinung nach aber nicht WoMo-geeignet sind.

Die Burg selber ist renoviert, allerdings inzwischen ein Hotel und daher nur für Hotelgäste besuchbar. Aber das Dorf innerhalb der Burgmauern kann kostenlos durchspaziert werden. Dabei trifft man auf den ein oder andern Künstler. Wir haben uns mit einer deutschen Künstlerin unterhalten, die seit 40 Jahren im Burgdorf lebt und auch ein Lädchen hat. Bustouristen und Preishandler mag sie nicht besonders 😉. Camper schon eher, weil sich die mehr Zeit nehmen und auch mal bei einem Ratsch zuhören.

Die Kleinstadt Castellar de la Frontera liegt auf der östlichen Seite des Naturschutzgebietes Parque Natural Los Alcornocales. Im Südosten ist San Roque, wo man im Gewerbegebiet mit etwas Glück auch die deutsche Gasflasche füllen lassen kann.

Es gibt drei Siedlungskerne, nämlich den Hauptort Castellar Nuevo (Neues Castellar) ,Castillo de Castellar bzw. Castellar Viejo (Altes Castellar) am Rande des Stausees Embalse de Guadarranque. Die Burg ist aus einem ehemaligen Kloster hervorgegangen

Der Hauptort ist erst in den Jahren 1968 bis 1971 im Rahmen des Plans zur Entwicklung des Campo Gibraltar für die Einwohner des ursprünglichen Siedlungskerns Castellar Viejo gegründet worden. Erste Kommunalwahlen gab es 1979 – daran erinnert der Park am Stellplatz.

Für uns geht’s heute weiter. Mangels Sonne geht der Strom zur Neige. Die 9 Jahre alte AGM-Batterie wird heuer noch durch eine LifePO ersetzt.

Anschrift: Calle de Jaen / Calle de las Rosas, 11350 Castellar de la Frontera

Hier ist das Video über den Stellplatz und die Burg Castellar de la Frontera: https://youtu.be/FAi9n25xbnk?si=ng3jSrBswkXTnQhq


28. Benalup-Casas Viejas – kostenloser Stellplatz mit Hühnern
Von Castellar de la Frontera aus sind wir erst nach San Roque ins Industriegebiet, wo wir Diesel tanken und unsere deutsche Gasflasche gefüllt bekamen. Danach waren wir kurz auf der mautfreien Autobahn, wo wir einen R4-Convoi überholen durften. Dann ging es auf A-2226 durch das Naturschutzgebiet bis Benalup-Casas Viejas. Die 23 Kilometer lange schmale Straße hat uns ein wenig gefordert. Ein Überfahren des weißen Seitenstreifen hätte uns unweigerlich in den Graben geschickt.

Allerdings war die Strecke landschaftlich schön und außer Störchen sahen wir direkt neben der Straße sogar Geier, die sich über ein verunfalltes Reh hermachten.

Der Stellplatz der Gemeinde bietet Platz für 20 Wohnmobile und ist eben. Die V/E ist wie der Platz kostenlos. In der Mitte des Platzes ist eine Hubschrauberlandefläche.

Vom Stellplatz aus geht’s in den Ort nur bergauf. Weiter oben ist das Rathaus, das mit den Fahnen prächtig geschmückt ist und mit etwas Abstand einen tollen Eindruck macht. Nicht ganz soweit ist es zum Kirchplatz. Die Kirche selber war abgeschlossen. Wir sind bis ganz oben spaziert. Richtig gut gefallen hat uns der Ort mit seinen 7500 Seelen aber nicht. Er ist irgendwie schmuck- und lieblos. Aber Immobilien wären günstig.

Eingekauft haben wir im DIA, der sehr ordentlich und sauber war, wo man aber auf keinen Fall sein Obst selber wiegen darf. „Don’t touch“ sagte die ansonsten freundlich Verkäuferin. Und ich schwöre, sie meinte die Waage😉

Zum Abschluß gönnten wir uns noch ein jeder ein Getränk und gaben dem Wirt dafür die geforderten 5 Euro.

Zurück am Stellplatz konnten wir wieder den Hühnern zuschauen und das Klappern der Störche hören. Nicht weit weg muß es auch Schafe geben.

Anschrift: Calle Clavel 27 in 11190 Benalup-Casas Viejas

Schauts moi – des Video von dem letzten Stellplatz is ned gar so bitter lang und vielleicht a weng lustig 🙂https://youtu.be/kd-ySD-0ORo?si=EbtoXwmTyBIcPCQl

29. San Roque – Gasflasche füllen
In Castellar de la Frontera haben wir Eva und Achim aus Kölle getroffen, die frisch aus Marokko zurück sind. Die beiden gaben uns einen Tip in Sachen Gasflaschen füllen. Vielen Dank den beiden.

Also sind wir sogleich nach San Roque aufgebrochen zur TankstelleCOMBUSTIBLES DEL ESTRECHO SL und tatsächlich konnten wir da unsere deutsche Flasche füllen lassen. Eine Repsol Propano bekamen wir aber nicht. Das gelang erst in Jerez de la Frontera.

Hier die Adresse: Polígono Industrial Guadarranque Parcela 9 A-D, carretera nacional Cadiz-Málaga salida 115, 11360 San Roque, Cádiz

Euch allzeit gute Fahrt
#ariadnereist #andalucia #winterreise #gasflasche #SanRoque

30. Jerez de la Frontera – 10 Minuten auf dem kostellosen Stellplatz

Also – die Wahrheit ist. Wir können nichts Schlechtes berichten. Aber wir hatten irgendwie einen unsicheren Eindruck bekommen.

Auf dem kostenlosen Park-/Stellplatz in der Calle Miguel de Unamuno, 11405 Jerez de la Frontera waren wir deshalb nicht lange. Das ist ein großer Parkplatz. Busse stehen da. Ein paar WoMos parken. Einzelne Autos drehen ihre Runden, vielleicht Fahrübungen als Ergänzung zur Fahrschule. Andere stehen am Rand und die Insaßen hören Musik.

In die Innenstadt käme man von hier aus zu Fuß. Eine V/E gibt es natürlich nicht. Obwohl die Innenstadt nicht weit weg sein soll, gibt es in unmittelbarer Nähe keine Einkaufsmöglichkeiten.

Uns gefällt der Platz irgendwie nicht. Wir haben, vielleicht kennt Ihr das ja auch, einfach ein ungutes Gefühl. Deshalb haben wir den Platz wieder verlassen und uns lieber einen sichereren Stellplatz gesucht. Wir testen den Camper and Van im Parque Commercial.

Euch allzeit eine gute Reise

Hier ist der LINK zum Parkplatz https://youtu.be/p0gI259-WPM

#ariadnereist#jerez#parkplatz#stellplatz#gefühl

31. Jerez de la Frontera – 18 Euro inkl. Strom

Gestern – als es nicht geregnet hat – spazierten wir in die Altstadt

Wir starten am Stellplatz Camper and Van am Ortsrand von Jerez de la Frontera und spazieren in die Altstadt. Wir finden einige Kirchen, sehen Störche auf einem Kirchturm, besuchen das Flamenco-Museum

und bewundern die Kathedrale und die Festung Alkazar von Jerez de la Frontera – das älteste Bauwerk des Ortes.

Schließlich spazieren wir zurück. Auf dem Weg bewundern wir ein paar schöne Grafitti.

Wir gönnen uns im „Cafe Santa Cristina“ einen viel zu süßen Kuchen und bummeln noch ein wenig in den Geschäften nahe am Stellplatz. Eine Triumph haben wir uns übrigens nicht mitgenommen 😉

Hier ist die #MyKomootStory meiner letzten Tour. Check alle Details meiner Route und plan deine eigene.https://www.komoot.de/tour/2811333130?ref=atv

Das Video zum Stellplatz findet Ihr hier: https://youtu.be/BCfIKJZ3KvI?si=ONJlfhkTtboI3a1z


32. El Rocio – die sandige Stadt – 25 Euro mit ACSI

Grüße aius El Rocio – der Sandstadt

Hier ist die Adresse des Camping La Aldea: Ctra. El Rocio, km 25, 21750 El Rocio

Wir stehen hier 13 m über dem Meer mit der ACSI-Card für 25 Euro. Wer mit ACSI eine Woche oder länger bleibt, der bekommt einen Tag pro Woche als Rabatt. Ohne ACSI zahlt man bei 7 Tagen 23 Euro pro Tag.

Wir waren in der Stadt und trafen dort auf eine Marienbruderschaft, schauten uns deren Kapelle an und lauschten deren Einstimmung auf eine Prozession. Da bekamen wir spontan ein Getränk von Antonio und durften Kuchen kosten.

Auf dem Platz nebem der Ermitage gönnten wir uns Churros

Am nächsten Tag waren wir noch einmal im Ort El Rocio und auch ein wenig außerhalb unterwegs. Wir wollten erkunden, ob man mit dem Radl die Marismas umrunden kann. Aber das geht nicht.

Mit dem Wetter hatten wir insgesamt Glück. Am Abend zog ein Gewitter direkt am Campingplatz vorbei. Wir blieben fast trocken und sahen am Ende sogar einen Regenbogen.

m Ort haben wir heute die Ermitage besucht. Heute am Sonntag war sie weniger gut besucht als gestern. Bei unserer Spazierfahrt durchs Dorf trafen wir wieder auf die eine oder andere Bruderschaft.

Hier der LINK zum Video: https://youtu.be/W8yvJLM7rNg

ariadnereist #ariadne #urlaub #andalusien #hymermobil #elrocio #laaldea #bruderschaft #marismas #flamingo #acsi

33. Camping Playa de Mazagon

Grüße aus Mazagon nahe Huelva – Wir stehen hier wieder einmal auf dem Camping Playa de Mazagon und haben wieder einen tollen Platz mit Meerblick. Die Anschrift lautet: Calle cuesta de la Barca, S/N, 21130 Mazagón, Huelva, Spanien. Zwei Nächte wollten wir hier bleiben. Es wurden wieder einmal mehr. Schuld sind das gute Wetter, der herrliche Ausblick und die Ruhe hier.

Bei den Winter-Unwettern hat es den Bereich der Rezeption und des kleinen Supermarktes ziemlich erwischt, aber jetzt ist davon nichts mehr zu sehen. Im letzten Jahr waren die Plätze eher was für 4×4-Antriebe, aber jetzt sind die Plätze fest genug. Wir stehen sicher.

Auf den letzten Plätzen, die wir besucht haben, war das Meeresrauschen nicht mehr zu hören. Umso mehr genießen wir das jetzt. Ansonsten ist der Campingplatz richtig schön ruhig.

Wie schon im letzten Jahr sind die Sanitäranlagen sehr sauber und es funktioniert auch alles. Toilettenpapier sollte man aber besser selber dabei haben, obwohl es morgens frisch aufgefüllt wird 😉

Natürlich sind wir auch runter zum schier endlosen Strand. Wir waren dort fast alleine. Bei unserm Strandspaziergang erkannten wir, daß die Winterstürme auch hier ganz schön zugeschlagen haben.

Aktuell werden mit schwerem Gerät wieder neue Felsen aufgeschichtet.

Die Freisteher sind sicher bei den Unwettern weggeschickt worden, es sind aber schon wieder ein paar da. Obwohl sich das Meer einiges an Freistehfläche wieder zurückgeholt hat.

Vor einem Jahr waren wir schon einmal hier. Diesmal kamen wir von Osten hierher.

Facebook: https://www.facebook.com/share/v/1FKeSAsWPT/

YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=sLA69mph_9E

34. Camper Park Playa de Luz vor Isla Cristina

Unsere „Ariadne“ steht wieder einmal auf dem Camperpark Playa de Luz vor den Marismas von Isla Cristina auf der oberen Ebene in der ersten Reihe. Die Adresse: Bda. de la Estacion, s/n, 21420 Pozo del Camino. Francisco Cruz, der Inhaber, hat uns erzählt, daß er den Stellplatz am 07. August 2018 in Betrieb genommen hat.

Wir nutzen hier das Spezialangebot für eine Woche. So zahlen wir 15 Euro inkl. 4 KW Strom pro Tag. Wer länger als 30 Tage hierbleibt, der kann das für 12 Euro pro Tag machen. Diese Sonderangebote gelten aber nicht zu Ostern und auch nicht in den Monaten Mai, Juni, Juli und August.

Jetzt im Winter wird hier die ACSI-Karte nicht akzeptiert, sonst würden wir mit ACSI sowieso pro Tag das Gleiche zahlen. Der Normpreis wäre sonst 13 Euro + 4 Euro für den Strom. Wer komplett autark ist, könnte sich also etwas sparen. Zuschläge gibt es für die Plätze unten in der ersten Reihe (plus 1 Euro), an den etwas größen Eckplätzen (plus 2 Euro) und auf den großen Plätzen der oberen Ebene für Morelo und Co. (plus 2 Euro).

Im Winter ist der Pool inklusive. Ab Mai bis September kostet der Pool extra. Dadurch steigen die Stellplatzpreise. In der Spitze – von Ende Juli und im August – zahlt man hier 25 Euro. Damit ist auch der Pool bezahlt, egal, ob man ihn nutzt oder nicht

Was kann man hier unternehmen? Ganz schön viel. Isla Cristina hat den zweitwichtigsten Fischereihafen Spaniens. Ganz in der Nähe zum Stellplatz befindet sich die Thunfisch-Fabrik „Unión Salazonera Isleña“, Adresse: Polígono Industrial La Dehesa s/n, 21430 Isla Cristina. Dort gibt es einen sehr sauberen Laden mit großer Auswahl und Hintergründe über die Geschichte der Fabrik und auch Information über die spezielle Kunst und Technik „El Ronqueo“, mit der die 200 kg schweren Fische verarbeitet werden.

Und natürlich sind da die Marismas und die Salinas, die erkundet werden können, zum Beispiel bei einer Vogel-Beobachtungstour.

Schließlich rufen noch der Strand und diverse Radtouren. Übrigens: Auf facebook folgen uns inzwischen 478 und auf YouTube sind es auch schon über 400 – wir freuen sehr uns über das Interesse

Immer wieder waren wir mit dem Radl unterwegs und haben den Aufenthalt hier genossen. Nur einmal haben wir uns ärgern müssen. Wir folgten der Empfehlung zu einem Friseur. Aber das war nix. Am Ende waren die Haare viel zu kurz geschnitten und noch dazu auf allen Seiten mit unterschiedlichen Längen. Das war leider nix.

Wenn Ihr nach Isla Cristina kommt, dann sucht in der Calle de Francisco die Tourist-Info auf. In den gleichen Gebeäude ist auch das Museum de Carnaval und das sollte Ihr unbedingt anschauen. Im Erdgeschoß könnt Ihr einen interessanten Film mit deutschen Untertiteln über Isla Cristina sehen. Im Obergeschoß läuft ein Film im 4K-Format über die Geschichte des Carnaval. „Sarditina“ ist das Maskottchen für den Karneval auf der Isla Cristina

Damit das nicht der letzte Satz im Beitrag bleibt folgt noch ein Bild von einem unserer Besuche beim Restaurante Ozeano in Isla Cristina. Einmal war das Meer so wild, daß die Wellen bis auf unsern Tisch spritzten. Aber wir hatten Glück und unsere Getränke und auch wir bekamen nichts ab. Andere – noch weiter vorn – wurden aber schon geduscht.

Am Weltklimatag nahmen wir in Ayamonte an einer Radl-Tour teil. Start war an der Tourist-Info und Ziel war die Gezeitenmühle – Ecomuseum Mill Marael El Painted –

Danach lud uns „Fran“ noch ein, mit ihm durch Ayamonte zu radeln und ein paar Dinge anzuschaun, die Touristen normal nicht zu sehen bekommen.

Unser neues 2026er Video verweist im Wesentlichen auf das Video aus 2025, denn viel hat sich nicht geändert. Aber schaut selber: https://youtu.be/q6zDYp_CLb8?si=xerHlZrhfnw6JuYF


35. Sagres in Portugal als Freisteher am Parkplatz des Castells

Viele Grüße aus Sagres, dem südwestlichsten Ort des europäischen Festlandes. Wir genießen unsere Reise. Noch in der Früh waren wir in Spanien auf dem Camper Park Playas de Luz und jetzt stehen wir in Portugal, wo die Uhren – ähnlich wie in Bayern – anders gehen, denn in Portugal ist eine Stunde früher als im restlichen Europa.

Das war schon seltsam als wir um 12:23 Uhr in Spanien auf die Grenzbrücke gefahren sind und 59 Minuten früher um 11:24 Uhr in Portugal wieder von der Brücke runter gefahren sind.

Mit Rad, zu Fuß und mit unserer „Ariadne“ haben wir inzwischen 6677 KM zurückgelegt. 158 Tage sind wir nun schon unterwegs und eine Weile wird es noch dauern, bis wir wieder im schönen Bayern sein werden.

Während wir hier in Sagres am folgenden Morgen um 07:00 Uhr bei 14 Grad im Wind auf den Sonnenaufgang warteten, haben wir die fröhliche Monika aus Finnland getroffen. Weil die Sonne hinter den Klippen erstmal versteckt war, hatten wir Gelegenheit zum Ratsch. Monika hat erzählt, daß sie auf dem „Fischertrail“ zu Fuß unterwegs ist. Ob sie die ganzen 300 KM geht? Vielleicht. Tolle Sache. Falls Ihr sie trefft, sagt Ihr Grüße.

Wir werden heute mal schauen, was der Tag so bringt. Kann gut sein, daß wir uns heute die „Letzte Bratwurst vor Amerika“ gönnen. Kann auch sein, daß wir an einen Strand fahren, den wir im letzten Jahr zusammen mit unserer Freundin Helma mit dem Radl besucht haben.

Am Abend werden wir wissen, was wir getan haben 🙂

Ihr seht es – ja wir waren am Stand der „Letzten Bratwurst vor Amerika“ – Übrigens gibt es die „Letzte Fischsemmel vor Afrika“ auf dem Stellplatz Milucar in Torrox

Und das „Forte Beliche“ haben wir auch angeschaut. Wie schon in den Jahren davor, war es leider geschlossen. Man kann aber auf die andere Seite der Mauer gehen. Nur auf den Festungshof kommt man nicht.

Beindruckend ist der gewaltig schöne Sonnenuntergang hier – Und hier ist der LINK zu unserm Video über den kostenlosen Parkplatz in Sagres – Ungefähr 4 Minuten ist der Film lang. Vui Spanß beim Anschauen: https://youtu.be/wFHzmg6ezfI?si=Cn5OrpgFp7rzm8GO

36. Kostenloser Parkplatz am Praia do Amado Achtung nur tagsüber nutzbar!

Bevor Ihr weiterlest – Der Platz liegt im Naturschutzgebiet! Das bedeutet, daß es auch ohne Verbotsschilder nicht erlaubt ist, hier zu übernachten! Die Strafe liegt beim Erstverstoß bei 120 Euro! Schaut dazu auf Eintrag Nr. 38

Servus alle und viele Grüße vom Praia do Amado in der Nähe des Westküstenortes Carrapateira und auch unweit von Vila do Bispo. Wir sind heute vom Parkplatz in Sagres aufgebrochen und hierher gefahren. Den Strand kennen wir schon vom letzten Jahr, als wir mit unserer Freundin Helma hierher geradelt sind.

Wir wollen wieder eine Nacht frei stehen. Mal schauen, ob wir verjagt werden oder sogar eine Strafe zahlen müssen. Es ist ja immerhin schon Mitte April und der Strand liegt im Naturschutzgebiet. Wobei wir auf einem befestigten Parkplatz mit Meerblick stehen. Neben uns stehen Doris und Paul. Ein Verbotsschild haben wir nirgends entdecken können.

Der weite Strand ist bestimmt einer der schönsten hier unten im Südwesten. Er ist nicht nur bei Sonnenanbetern, sondern ganz besonders auch bei Surfern beliebt. Wir haben welche gesehen, die gerade erst das Surfen lernen und konnten aber auch echte Profis beobachten, die in den 4 – 5 Meter hohen Wellen sichtlich Zuhause waren.

Der Strand und seine Umgebung locken natürlich auch für Foto-Shootings. Etwas abseits auf der rechten Seite hinter den Felsen ist ebenfalls ein Strand zu dem eine Treppe runterführt. Dort sind so wenig Menschen, daß man auch mal hüllenlos ins kalte Wasser gehen kann. Aber Vorsicht – manchmal wirft der Atlantik mit Steinen.

Wir wollen Euch aber nicht hierherlocken, sonst wird das hier nur überlaufen. Sucht Euch lieber andere Plätze und fallt nicht auf unsere Bilder rein 😉 Aber wenn Ihr hierher kommt, dann besucht auch die Beach-Bar am Praia do Amado. Genießt die Stimmung und wenn Ihr Glück habt, genießt auch Musik. Und denkt daran, daß Übernachten nicht erlaubt ist!

Hier führt für Radlfahrer auch die Atlantik-Küsten-Route vorbei und bis zum nächsten Strand, dem Praia da Bordeira, sind es nur noch 4,8 Kilometer. Uns gefällt es hier sehr gut und morgen schon werden wir wissen, ob man uns trotz fehlender Verbote vertrieben hat.

Erstmal fühlen wir uns wieder mal total frei.

Nachtrag in der Früh um 10:00 Uhr – Viele andere und wir konnten eine ruhige Nacht verbringen (Y)

Hier ist der LINK zum Video: https://youtu.be/P6rTDs84efw

Und hier der LINK zur Komoot Route https://www.komoot.com/de-de/tour/1989721982?share_token=aos67wCotWAPpxZKlyNn7PqofBgbZVx7vXQ0aAdJxrVsrzCZUC&ref=wtd

37. Stellplatz VentoNorte in Vila do Bispo (13 Euro)

In Vila do Bispo angekommen sind wir zum Stellplatz VentoNorte gefahren und haben uns mit beinah freier Platzwahl aufgestellt. Wir nutzten die Waschmaschine und abends konnten wir gemeinsam grillen. Unsere Stühle und der Tisch freuten sich nach dem „Freistehen“, auch mal wieder Sonnenlicht zu sehen.


Nach dem Grillen drehten wir noch eine Abendrunde durch Vila do Bispo und besuchten dabei auch die örtlichen Bombeiros Voluntários de Vila do Bispo. Die Feuerwehr ist ziemlich groß und auch zuständig für Sagres. Neben der Brandbekämpfung, technischer Hilfeleistung ist auch die Rettung bei Verkehrsunfällen einer der Aufgaben.

Am nächsten Tag radelten wir mit Doris und Paul über einen Feldweg zum Leuchtturm und über Sagres wieder zurück zum Stellplatz.

Und hier der LINK zum Video über den Stellplatz VentoNorte https://youtu.be/Fh2lPLH85Tc

38. Nochmal Parkplatz am Praia do Amado Achtung nur tagsüber nutzbar!

Wir haben wieder etwas dazugelernt

Tatsächlich ist die gesamte Küste Portugals ein Naturpark.

Die Übernachtung von Wohnmobilen wird seit etwa zehn Jahren streng reglementiert. Die Behörden erklärten, die Situation sei aufgrund des hohen Wohnmobilaufkommens in der Gegend sehr ernst. Um 22:07 Uhr tauchte die GNR, unterstützt von der Policia Maritim, auf und sperrte zuerst mal die beiden Abfahrten des Parkplatzes. Dann wurden alle geweckt und zur Kasse gebeten. 120 Euro mußte jeder zahlen. Wer kein Bargeld hatte, der wurde zum Automaten geschickt. Derweil wurde der Führerschein einbehalten.

Merke:

Das Übernachten und freie Stehen ist in Natura-2000-Gebieten, Naturschutzgebieten (RN2000) und an der Küste (POOC-Zonen) generell verboten. Verstöße in diesen sensiblen Gebieten können teuer werden und kosten zwischen 120 € und 600 €. Bei wiederholtem, verbotenem Wildcamping drohen Strafen bis zu 36.000 €. Und verlasst Euch nicht darauf, ob Verbotsschilder da sind oder nicht.

Gut, dass es nur eine „kleine und teure Anekdote“ auf unserer Reise war! Wir sind dann mitten in der Nacht bis nach Vila do Bispo und haben dort auf einem Busparkplatz die Nacht verbracht.

Euch allen stets eine gute Reise (Y)

39. Campingplatz Costa do Vizir in Porto Covo27 Euro mit ACSI

Euch allen viele Grüße aus Porto Covo bei 14 Grad und weißblauem Himmel. Wir stehen auf dem Campingplatz „Costa do Vizir – Beach Village“ ungefähr 500 m von einem der Strände entfernt. Noch heißt unsere Parzelle „B38“ – künftig wird das hier die Zone C. Es gibt noch größere Plätze, die für Fahrzeuge über 8 m geeignet sind und ein wenig mehr kosten. Die ACSI-Karte wird akzeptiert. Knapp 2 Stunden brauchten wir für die etwa 120 Kilometer von Vila do Bispo hierher.

Eigentlich wollten wir auf den schönen Camping Porto Côvo fahren und uns dort ein Plätzchen suchen. Aber leider waren uns die freien Plätze zu klein. Also wechselten wir zum Camping Costa da Vizir. Hier waren wir 2024 schon einmal: https://youtu.be/6w8EgqvRAS8?is=-hCeQpiWhPKvTD4R

Der Ursprung des Campingplatznamens Costa do Vizir ist eine Hommage an eine tragische Liebesgeschichte aus der Zeit der Mauren. Die Geschichte kann man auf dem Campingplatz an einer Tafel neben dem Spielplatz nachlesen.

Eine weitere Hommage an diese Geschichte ist der kleine Teich an der Vorderseite des Campingplatzes mit Fischen, Fröschen, Libellen und schöner Bepflanzung.

Nachdem wir angekommen sind, bummelten wir an den Strand sowie durch den Ort und die Geschäfte.

Doris und Paul besuchten das Fischrestaurant am Hafen, Christine und ich suchten uns am Dorfplatz ein gutes Lokal, wo wir uns Pommes leisteten, denn den Laden mit den superguten „Rissóis de Camarão“ gibt’s nimmer

Dann hörten wir auf der andern Seite des Dorfplatzes den Gitarrenklang von „Sascha_san“ aus Deutschland und waren begeistert. Also wechselten wir schwupps das Lokal, um näher an der Quelle der herrlich beruhigenden Musik zu sein.

Wir nutzten den Platz, um ein Stück des Fischerpfads entlang zu wandern und uns ein paar der kleinen Strände anzuschaun.

Der Weg ist sehr interessant. Gute Schuhe braucht man auf jeden Fall und vielleicht ein Handtuch, falls man doch ins Wasser mag.

Es gibt schon ein paar Kraxel-Passagen und ein eingestürzter Steg zwingt uns auf einen Umweg, der uns am Ende aber belohnt.

Manche Strände sind nur noch mit Kletterausrüstung oder mit einem Boot erreichbar, weil die Steige mittlerweile abgestürzt sind. Andere haben einen Steg mit Treppe.

Drei Nächte haben wir hier verbracht und wir haben es wieder einmal genossen.

Und auch das gehört zu Porto Covo. Die furchtlosen Angler oben auf den Klippen

Wir haben nochmal ein Video gemacht – Inklusive des Gitarren-Spiels von Sascha (SashitoSun) https://youtu.be/lGVcoGvMyiw?si=95gc5vurs8n434bB

40. Rio Sizandro – Kostenloser Stellplatz an der Atlantikküste

Grüße vom Stellplatz am Rio Sizandro. Den Platz findet Ihr bei Promobil mit der Suche „Sizandro“. Die Anfahrt war ein wenig abenteuerlich, je nachdem wie einen das Navi dirigiert.

Wir hatten zwar geteerte Straßen, aber einige waren auf 3,5 Tonnen beschränkt, wieder andere hatten einfach ein Lkw-Verbot, manche Stelle war einfach nur etwas eng.

Wir haben hier zufällig wieder Freunde getroffen. Deren Navi führte die beiden über Schotterstraßen. Am Stellplatz muß man auch ein bisserl aufpassen. Teilweise ist es ziemlich sandig. Am späten Abend kam noch ein Camperkollege und fuhr sich beim Einparken im Sand fest. Morgen werden wir ihn ausgraben.

Heute ist der 25. April, der hier in Portugal im Andenken an die relativ unblutige „Nelkenrevolution“ 1974 gefeiert wird. Es war das Ende einer seit 1933 andauernden diktatorischen Unterdrückung. Hinweise findet Ihr in jedem Ort in Portugal, bekannt ist beispielsweise die Brücke des 25. April in Lissabon.

Wir stehen nicht weit von Lissabon entfernt an der Mündung des Rio Sizandro in den Atlantik. Der offizielle Stellplatz bietet kostenlos Wasser und Entsorgung. Eine Parzellierung gibt es nicht. Die Plätze sind sandig, einige sogar sehr. Und wie schon oben geschrieben, ist es gestern gegen 22 Uhr einem Camperkollegen passiert, daß er sich festgefahren hat.

Gestern bekamen wir ihn nicht mehr frei. Heute versuchten wir es erst mit Graben, aber schließlich mußten wir erkennen, daß der „Pilote“ schon mit Wassertank und Motorabdeckung auf dem Sand lag. Für Udos 4×4 Hymer aber kein Problem. Ein Abschleppseil über die Hinterachse und dann mit Hubraum, Untersetzung sowie fahrerischem Geschick ganz lässig nach hinten rausgezogen, als wär er nie im Sand gelegen. Ende gut – alles gut 😊 Am nächsten Tag kommen Mariana und Hubert mit ihrem Tonni. Der könnte die Sandgrube schaffen, will aber gar nicht da rein.

Wir bleiben erstmal hier. Der Strand und der Atlantik sind auch hier wieder beeindruckend. Die Winterstürme haben die Stege und die Brücke über den Rio Sizandro ziemlich beschädigt. Das wird noch eine Weile dauern bis das alles wieder repariert ist.

Das hält uns und viele andere aber nicht davon ab über den Strand bis zum nächsten Ort zu wandern und auf der Terrasse des dortigen Hotel-Restaurants in der Sonne zwei Getränke zu genießen. Wir zahlen 3,10 Euro.

Wir haben einen kurzen aktuellen Film gemacht: https://youtu.be/qnWufghWMSc?si=-C_GIHxFiWTjf07D

Aber unser Video vom Dezember 2024 hat auch noch Gültigkeit: https://youtu.be/3k6FAq6v50E?si=lrCofh28M5xqctju

#ariadnereist #sizandro #riosizandro #sandstrand #sandgrube #ariadne #hymermobil #festgefahren #kostenlos #winterreise2025_2026 #Camper

41. Lavos für 12,00 Euro auf dem Camping-Car Park Stellplatz

Lavos für 12,00 Euro auf dem CAMPING-CAR PARK Stellplatz. Ein Botschafter von Camping-Car Park ist gerade auf dem Platz und kümmert sich um die Technik. Rosaline, seine Frau, begrüßt uns und schenkt uns eine Karte in deutscher Sprache. Wir stehen auf dem ehemals kostenlosen und ehemals kommunalen Stellplatz Area Sosta Praia de Lavos an der Rua Mestre Cardoso 12-14 in 309-461 Lavos. Wir haben Ende April und sind knapp 170 Tage auf Reisen. Inzwischen hat Camping-Car Park den Platz übernommen und die Infrastruktur aufgepeppt.

12,00 Euro bezahlt man jetzt für 24 Stunden inkl. aller Leistungen, also Strom und V/E. Wie bei allen Plätzen von Camping-Car Park ist die Zufahrt mit einer Schranke geregelt. Man benötigt die Karte „Pass Etapes“ oder den Zugangs-Code aus der App von Camping-Car Park. Der Platz kann von der Hauptstraße her angefahren werden.

In der Nähe gibt es den beim Lavoser Supermarkt, wo man für portugiesische Verhältnisse additiv-verbesserten Diesel günstig tanken und seine Vorräte auffüllen kann. Aktuell ist der Diesel wegen des Krieges im Iran mit ca. 2 Euro ja ziemlich teuer.

Der Stellplatz in Lavos ist heute kaum gefüllt. 63 Auto sollen hier Platz haben. 52 Plätze sind aktuell noch frei. Ariadne schmiegt sich in eine große Lücke. Etwa ein Drittel im hinteren Teil des Stellplatz-Geländes ist für Pkw reserviert. Vormittags rollt ein mobiler Bäcker hupend auf den Stellplatz und macht damit auf sich aufmerksam. Sofort bildet sich eine Schlange. Beim Souvenir-Laden in der Nähe wird die Decke mit einem Surfbrett abgestützt. Dort mußte man früher Jetons kaufen, um am Platz Frischwasser zu bekommen. Gleich neben dem Laden stellt sich eine Kreisverkehrsdeko, ein Boot, als Attraktion den Fotoapparaten.

Vorn an der Düne gibt es Strand- und Fußduschen. Gleich neben dem Platz befindet sich auf dem Dünensand undurchdringliches Gebüsch. Nur Katzen lassen sich darin immer wieder sehen. Kein Wunder. Ein älterer Herr kommt regelmäßig und legt Futter hin.

Der Platz liegt unmittelbar hinter einer etwa 3 m hohen Düne, die teilweise mit einem Holzsteg begehbar gemacht worden ist. Ruhebänke laden zur Rast mit Blick aufs Meer und den schier endlosen Strand ein, der bei Ebbe richtig breit ist. Weil jetzt Ende April wenig los ist, könnte man am Abend vor Sonnenuntergang über jungfräulichen Sand gehen. Weil die hölzernen Abstiege aber von den Winterstürmen zerstört wurden, muß man schon ein bisserl kraxeln. Besser geht es da schon am andern Strand, der direkt vorm Dorf liegt.

Wir haben diesmal im Cafe Pescador ein Gebäck und zwei Getränke gehabt. Dafür zahlten wir 2,90 Euro. Abends waren wir im Pérola do Oceano Restaurante und haben das sehr gute Menü des Tages für knapp 15 Euro genossen. Anschließend gönnten wir uns noch einen guten Delta-Kaffee und ein weiteres Kuchenstück (Bolo de Bolacha), weil der so unglaublich gut war.

Unbedingt erwähnen wollen wir noch den kleinen „Tante Emma Laden“, den wir entdeckt haben. So wie es sie bei uns früher einmal gab. Einfach, aber perfekt für die Grundversorgung. Im Aufenthaltsraum sieht die Küche noch so aus, wie wir das im kleinen Fischermuseum gesehen haben.

Außerdem besuchten wir die schöne Kirche im Dorf, die deutlich von der Fischerkultur geprägt ist.

Am späten Abend, lange nach dem Sonnenuntergang, schlafen wir dann mit angenehmen Meeresrauschen ein. Am nächsten Morgen liegt Nebel über dem Meer, dem Dorf und dem Stellplatz und … es stinkt eine knappe Stunde lang … vermutlich kommt der Geruch bei der Wetterlage vom nahen Biomasse-Kraftwerk. Nächtens bei ganz ruhigem Wetter kann es vorkommen, daß von dort ein Brummen kommt, welches das Meeresrauschen schwach übertönt. Aber wir haben ja selig geschlafen und daher nichts davon mitbekommen.

Den Platz kann Ariadne reist Euch trotzdem empfehlen.

#ariadnereist #atlantikküste #promobil #stellplatz #lavos #portuga #Ariadne #Passetapes

42. Stellplatz am Vaga Splash – 14 Euro mit Strom

Guten Morgen ☕ aus Vagos bei 14 Grad. Um 6:55 Uhr hiesiger Zeit zeigte sich die Sonne schon mal kurz und verschwand dann im Wolkenmeer. Der Himmel hat viele blaue Stellen.

Mal schauen, was der Tag uns noch Gutes bringen wird. Vielleicht holen wir sogar den Grill aus der Garage.

Auf jeden Fall ist heute Waschtag 😉 Einstellung und dei bargeldlose Bezahlung der Maschine erfolgt am Display. 5 € bucht das System ab. Eigenes Wschpulver braucht es nicht. Maximal 10 Kilo kann man einladen und natürlich keine Haustierutensilien!

So oder so kann das ein richtig guter Donnerstag am Atlantik werden. Euch wünschen wir das jedenfalls – uns natürlich auch 😉

Wir sind auf dem Stellplatz beim Vaga Splash nahe Vagos: https://youtu.be/k74UcQ4ArD8?is=rBlVFR4gInKBb4AQ

43. Kostenloser Stellplatz in Trado / Galizien
Servus ☕️ aus Trado in Nordspanien. Ja richtig – wir haben das schöne Portugal wieder verlassen

11 Grad hat es. Die Gemeinde hat keine 100 Einwohner, aber seit 2015 einen kostenlosen Stellplatz 👍Heute stehen wir also in Galizien auf dem kommunalen kostenlosen Stellplatz in Trado. Wir sind etwa 200 m hoch und fühlen uns, als wären wir auf 1000 m. Die Anschrift lautet: 32235 Pontedeva-Trado, Parque O Valiño (N 42° 10′ 35“, W 8° 9′ 18“)

Der Platz ist eigentlich voll schön angelegt, aber scheinbar dann leider aufgegeben oder zumindest vernachlässigt worden. Es gibt einen Grillplatz, Brotzeitplätze, eine Entsorgung und theoretisch auch eine öffentliche Toilette. Die Anlage sieht aus wie ein kleiner Park. Eigentlich sollte der Platz barrierefrei sein…

Seit ein paar Tagen geht es bei der Zahl unserer „Follower“ auf Facebook ein wenig hin und her. Einmal steht da 499, dann 500, dann wieder 499, aber seit gestern scheint die Zahl 500 stabil zu sein. Aber dann warens doch wieder 499. Wir freun uns riesig, daß Euch unsere Beiträge interessieren, ja vielleicht sogar gut gefallen und möglicherweise auch anregen, selbst in einen Camper zu steigen und die Welt zu erkunden.

Euch allzeit gute Fahrt, beste Laune, passendes Wetter und ausreichend Gesundheit, um das Leben genießen zu können.

Vielen Dank für Euer Interesse an den Erfahrungen unserer „Ariadne“ 🚐🙏🎉

Und hier geht es zum Video über den kostenlosen Stellplatz von Trado https://youtu.be/x83DUf_HlLU?si=aFdFz_szN3mXV6QQ

ariadnereist #dialektbassd #winterreise #hymermobil #reisen #winterreise2025_2026 #galizien #ariadne #spanien #nordspanien

44. Camping Gaivota mit ACSI 19 Euro

Grüße vom Camping Gaivota nahe Barreiros. Wir sind am Mittag in Trado im Gebiet Cortegada losgefahren. Es ging ein paar mal auf und ab. Der Rio Mino ließ sich von uns mehrfach überqueren.

Schließlich sind wir von 704 m Höhe wieder runter zum Meer. Jetzt stehen wir auf dem schönen kleinen Camping Gaivota in Galizien. 16 m über dem Meer.

Auf der Fahrt hierher sind wir durch einen Regenguss gefahren, der den Staub vom Auto gewaschen hat. Uns sind da Radfahrer entgegengekommen, die uns richtig leid getan haben.

Mit den letzten Tropfen Diesel sind wir zum Tanken gefahren. Und eine spanische Gasflasche Repsol Propano haben wir auch wieder an Bord. Die Fahrt hierher hat sich zwar ein wenig gezogen, aber die Ausblicke haben uns entschädigt. Die Störche haben schon ihren Nachwuchs in den Nestern.

Und wieder kann das ein guter Tag in Nordspanien vom A Gaivota Camping werden. Der Tag startet mit wenig Wind bei sonnigen 11 Grad. Noch beherrscht die Flut den Strand, aber es gibt oben entlang der Klippen einen Steg.

Die Anschrift des Platzes lautet: Gaivota Camping, Playa de Barreiros, 27790 Barreiros, Lugo bzw. 43°33’44″N 7°12’28″W

Tel.: 0034 982 124 451 – mailto: campinggaivota@gmail.com

Ja – Es war wieder ein guter Tag 🙂 hier bei Barreiros auf dem A Gaivota Camping und dem Strand, der besonders bei Ebbe zu einem Spaziergang einlädt. Wir haben auf Facebook einige Bilder für Euch und auch unser kurzes Video über den Campingplatz ist fertig https://youtu.be/jBJ8vyW_eBM

Am nächsten Morgen ☕ hat es bei leicht bewölktem Himmel 11 Grad. Gerade kommt die Sonne über die Hecke des A Gaivota Camping. Ein Fischerboot ist noch nahe der Küste unterwegs. Die Flut hat unsere Spuren im Sand verwischt. Die Blumen freuen sich über den beginnenden Tag und präsentieren sich in voller Schönheit. Der geflutete Strand ist noch leer. Bald schon werden Surfer ihr Glück auf den windarmen Wellen versuchen.

Für uns geht es weiter in Richtung Osten. Schweren Herzens lassen wir Fisterra und seinen schönen Strand wegen der aktuellen Wettervorhersage diesmal aus. Gerne hätten wir Uli und Barbara wieder getroffen, die auf dem Stellplatz mit ihrem Unimog leben und denen es hoffentlich gut geht: https://youtu.be/Uj4GbuuYa_k?si=TtVrWsU691jTO80t

#ariadnereist #hymermobil #gaivota #campinggaivota #galizien #nordspanien #winterreise #winterreise2025_2026 #ariadne #dialektbassd #camper #wohnmobil #ACSI

45. Kostenloser Stellplatz in Laredo

Servus aus Laredo in Kantabrien und einen wunderschönen Samstag Morgen ☕️bei windstillen 14 Grad. Gestern brachten wir beinah 20 000 Schritte zusammen bei unserm Spaziergang in die Altstadt und hoch zur ehemaligen Verteidigungsanlage. 123 Stufen führen hoch und dann kommt noch ein weiterer Anstieg. Die Aussicht lohnt.

Unser Frühstück, Tortilla und Croissons mit Kaffee, haben wir im Ort eingenommen. 9 Euro haben wir der freundlichen Bedienung dafür bereitwillig bezahlt. 5 Kilometer ist der „Playa Salve“ lang und dann gäbe es noch einen weiteren Strand, den wir uns aber für ein nächstes mal vorgemerkt haben.

In der Tourist-Info haben wir einige interessante Ziele erfahren und natürlich sind wir gleich losspaziert. 20 000 Schritte später waren wir zurück am Stellplatz.

Natürlich haben wir auch hier ein Video gemacht; https://youtu.be/JKNdS4one0E?si=35l8dcYwsEGeC9ZV

Hier die zwei im Film genannten Anschriften:

Stellplatz
Calle Parque Publico 39770, Laredo ES 43° 25′ 2.00″ N, 3° 26′ 25.00″ W

Camping 🏕️
Carretera al Camping Playa Regatón 4 39770, Laredo ES 43° 24′ 41.00″ N, 3° 27′ 10.00″ W

46. Kommunaler Stellplatz in Sabinanigo – 6 Euro für 48 Stunden inkl. Strom

Grüße aus Sabinanigo auf der Südseite der Pyrenäen. Wir stehen 764 m über dem Meer und können 11 Grad melden. Wir waren mit 3,5 Tonnen mautfrei auf teilweise leeren Autobahnen unterwegs.

Die Landschaft hat uns beeindruckt. Ortschaften haben wir so gut wie keine gesehen, aber verlassene Ruinien schon.

Der Parkplatz des Pirenariums wurde vom Rathaus zum Stellplatz umfunktioniert. Es gibt eine V/E und sogar Strom. Wir haben 18 blau markierte breite Stellplätze gezählt. Es sollten angeblich 20 sein. Platz ist jedenfalls genug und es stehen auch Wohnmobile auf dem normalen Parkplätzen. An der Stelle wollen wir uns bei der Gemeinde ganz herzlich für den Stellplatz bedanken. Da könnten sich dahoam einige Kommunen ein Beispiel daran nehmen.

Die Policia Local hat ihren Posten gleich nebenan. Wirstehen also sicher. Wir haben am Automaten 6 Euro bezahlt und dürfen dafür 48 Stunden stehen. Keile und Fußmatten dürfen raus. Abends patroulliert die Policia Local und checkt dabei auch, ob Tickets am Automaten gelöst worden sind.

Strom und V/E sind im Stellplatzpreis enthalten. Neben dem Parkplatz wird heute in der Früh die Zieleinfahrt eines Radl-Rennens aufgebaut. Im Ort wird Werbung für einen demnächst stattfindenden Marathon gemacht. Wir waren hier schon spazieren. Dabei haben wir einen kleinen Park entdeckt.

Der nahe Bäcker hat leider sonntags zu, obwohl das allwissende Internet was anderes behauptet. Aber Montag öffnete er wieder und sein Brot hat uns geschmeckt. Gutes für unsern Kaffee holten wir uns im Cafe La Mattin.

Am 10. Mai (Deutscher Muttertag) fand gleich neben dem Stellplatz das „VII. Edelweiss Race“ statt. Eine mords Gaudi. Die Teilnehmer – teils verkleidet – mussten ganz schön was leisten und so manches Hindernis überwinden, Fässer schleppen, übers Feuer springen, sich durch Schlamm quälen und so weiter.



Unser Video über den Stellplatz in Sabinanigo und das Edelweiss-Race findet Ihr hier: https://youtu.be/7PqR43MZBRQ?si=sdvdK5jy9ZVnop2n

47. Stellplatz in Roses – 16 Euro ohne Strom (4 Euro extra)

Servus vom Stellplatz „Autocaravaning Park Roses“ in 17480 Roses, Carrer del Port de Reig 65 im Nordosten Spaniens an der Costa Brava. Der Platz kostet immer noch 16 Euro/24 Stunden. Wer Strom will, der zahlt nochmal 4 Euro. Es gibt zwei V/E Plätze, Toiletten (auch barrierefrei) und Spülplätze. Hinter der Rezeption gibt es Waschmaschinen (5 Euro) und einen Trockner (4 Euro).

Die Rezeption ist auch im Mai besetzt von 09:00 bis 21:00 Uhr. Zum Abend hin waren nur noch 5 der insgesamt 69 Plätze frei. Die freien Plätzen sind an der Straße. Wir bekommen Platz 15 und hören den Verkehr laufen. Der Stellplatz ist beleuchtet und ansonsten relativ ruhig. Wir haben jedenfalls gut geschlafen.

Am nächsten Morgen ☕ beginnt der Tag in Roses mit beinahe windstillen 14 Grad. Bis zum Strand sind es vom Stellplatz aus frühe 1200 Schritte. Jetzt in der Früh trifft man an der Promenade vereinzelt auf Frühsportler und auch auf dem Stellplatz ist noch nix los. Selbst die Baustelle nebenan ist noch nicht wach.

Vorne am Parkplatz hat ein Wohnmobil übernachtet, dessen Besitzer seine Hilfe bei Ablehnung von Hunden anbietet. Ironie des Schicksals ist wohl der Hundehaufen gleich in der Nähe des Campers.

Weiter hinten bei den Hotels am Park Goya stehen mehr als 10 Busse, die auf Fortsetzung der jeweiligen Reise oder auf die Rückreise ihrer menschlichen Ladung warten.

Nicht weit entfernt wäre noch der Camping Salata, der gute Bewertungen hat und ACSI akzeptiert. Je länger das Auto ist, umso höher wird die Stellplatzmiete. Bei 7,50 m waren das im November regulär 36 Euro – Mit ACSI 30 Euro. Freunde waren zu Ostern dort und bezahlten 45 Euro. Den Platz lobten sie sehr.

Wir haben den Ort wieder zu Fuß erkundet und auch diesmal haben wir die Citadelle wieder nicht besucht, obwohl die 4 Euro Eintritt sicher gut investiert sind. Ein wenig Zeit sollte man aber schon dabei haben. So begnügten wir uns mit einem Besuch der Kunstausstellung und flanierten ein wenig an der Promenade entlang. Der Strand ist jetzt im Mai viel besser besucht, als noch im November. Ein paar Leute haben sich auch schon Liegen (8 Euro) und Sonnenschrieme (8 Euro) ausgeliehen. Bilder aus Roses findet Ihr wie immer auf Facebook.

Unser Video vom November 2025 hat noch Gültigkeit. Die Preise sind noch gleich: https://youtu.be/smQqLGiQ5Ks?si=8TpbE3_mLrs9PxAT


48. Camping-Car Park Stellplatz in Elne für 16,68 Euro

Wir haben die iberische Halbinsel jetzt Mitte Mai verlassen und sind wieder in Frankreich, wo wir mindestens eine Nacht in Elne auf dem Stellplatz Aire D`Elne von CAMPING-CAR PARK (CCP) stehen. Wir sind erst der Adresse aus der Promobil App Stellplatz-Radar gefolgt. Die endete aber an einem Kreisverkehr im nichts. Über die CCP-App sind wir aber dann zielgenau angekommen.

Hier die Adresse des CAMPING-CAR PARK-Stellplatzes:
Route d’Argelès, Avenue Narcisse Planas,, 66200 Elne
GPS : 42.59166° 2.979342°
oder mit What3Words: ///oberhalb.angehalten.schnecke (Einfahrt) oder ///räuber.wertvolle.bestimmungen (Hier stehen wir)

Elne liegt im Departement Occitanie im „Landkreis“ Pyrénées-Orientales (66). Bei unserer Ankunft sind laut App noch 45 von 49 Plätzen frei und die App hatte natürlich auch Recht. 16,68 € für 24 Stunden werden dafür abgebucht.

Am Morgen waren wir noch in Roses in Nordspanien. Da war das Wetter noch gut. Aber für die nächsten Tage ist Sturm und Regen angesagt. Da wollen wir erst mal schaun, wie sich das entwickelt. 6 Kilometer ist das Meer mit dem Radl entfernt. Das ist mit dem Radl eh gar nicht so weit, aber das Wetter paßt halt aktuell nicht. Am nächsten Morgen ☕ in Elne in Frankreich ist das Wetter wieder einmal besser als vorhergesagt. Bei 15 Grad ist es am 13. Mai windig. Von Sturm und Unwetter ist in der Früh aber (noch?) keine Spur. Wir haben wieder ein Video gemacht, mit dem wir Euch den Platz in Elne vorstellen wollen: https://youtu.be/hTZx2u0Ro48?si=sy9QvdomO4qxHsP9

Euch allzeit gute Reisen – Ihr findet uns übrigens auch auf Facebook:
https://www.facebook.com/100089731321870/posts/pfbid0252vrQ4gU5ekzzqncFsWBrN2CcwZfdtVJb5mSx2ekFbeAf3c1pp6UA6La2nCPQyzFl/

Über die Plätze „Roses“ und „Argeles“ haben wir schon Videos gemacht. Folgt einfach einer der eingeblendeten Info-Karten oder benutzt die Lupe für eine Suche.

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49. Camping-Car Park Stellplatz in Argeles sur Mer für 17,23 Euro

Wir stehen wieder auf einem Stellplatz von CAMPING-CAR PARK an der Route du Littoral in Argeles sur Mer. Hier waren wir schon am Beginn der Reise im November und haben Sabine und Hans kennengelernt.

Von Elne hierher waren es etwa 10 Kilometer, die sich aber gelohnt haben. Es ist tatsächlich an der Küste wärme und gefühlt geht auch weniger Wind. Unsern Nachmittagskaffee haben wir draußen genossen.

Ganz so schön wie im November ist das Wetter zwar nicht ganz, aber es ist wärmer. Über den angrenzenden Campingplatz les Soleils bekommen wir einen Zugang zum Strand, nachdem wir uns registriert und ein Chip-Band bekommen haben. Im November war der Camping noch in der Winterpause. An den Strand kamen wir aber dennoch. Nämlich in die andere Richtung – 12 Minuten entfernt.

Auf dem Rückweg vom Strand kam uns eine grüne Schlange – vielleicht 1,23 m lang – entgegen und wich dann in das angrenzende Feld abgebogen. Ja wuid!!

Wir bleiben hier nur eine Nacht – Irgendwie zieht bereits der Magnet ins Chiemgau zurück. Aber Carcasonne lassen wir deshalb nicht aus, sondern wegen der fast unglaublichen Wettervorhersage. Während ich das am Vormittag schreibe scheint die Sonne und wärmt mein rechtes Ohr.

Aber am Nachmittag soll es stürmisch sein und regnen. Daher beschließen wir, Carcasonne bei der nächsten Reise zu besuchen. Bei einem morgendlichen Spaziergang an den Bach foppen mich Enten. Steh ich auf der Brücke links, fliegen Enten rechts auf. Nach dem Seitenwechsel fliegen die Enten dann auf der andern Seite der Brücke auf – So ist das Leben

Hier ist der Videolink vom November – Nur der Preis stimmt nicht mehr – aus 14,50 Euro wurden inzwischen 17,23 Euro: https://youtu.be/Xme4oG2YxNA

50. Stellplatz Campeole Park Narbonne bei St. Pierre la Mer 10 Euro

Viele Grüße vom Campeole Park Narbonne. Wir stehen hier 1 m über dem Meer. Der Strand ist gut 10 Fußminuten vor uns.

Ein offizieller Pfad führt durch das Naturschutzgebiet zwischen Strand uns Stellplatz. Der Wind am Strand ist richtig heftig und hat mich glatt vom Sitz geblasen…

Adresse:
Route de Gruissan 11100, Narbonne-Plage FR

43° 8′ 39.00″ N, 3° 8′ 40.00″ E

Hier waren wir schon im November ziemlich am Anfang unserer Reise. Beim Einfahren tippt man sein Kennzeichen ein, bekommt ein Ticket und die Schranke öffnet sich. Bezahlt wird bei der Ausfahrt.

100 Wohnmobile haben hier Platz. Wer Strom oder Wasser braucht, der muß dafür Jetons (1 Euro) am Automaten erwerben. Mit 1 Jeton hat man 4 Stunden Strom. Der Platz kostet 10 Euro für 24 Stunden. Die Kurtaxe kostet 0,86 Euro pro Person.

Wir kamen aus Richtung Argeles sur Mer. Etwa einen Kilometer vor dem Campeole Park Narbonne entdeckten wir eine Partesserie udn Christine konnte für den Nachmittagskaffee reiche Beute machen. Und sogar ein frisches – noch heißes – Baguette war Bestandteil der Beute.

Hier ist der LINK zum November-Video: https://youtu.be/OG-GwJ0whfE?si=Bc1lLmEzbwEzfTxP

#Ariadnereist #narbonne #winterreise2025_2026 #hymermobil #campeole #stellplatz

51. St. Marie de la Mer in der Camargue – 16 Euro – kein Strom

Viele Grüße aus der Camargue. Wir stehen auf einem Stellplatz nah am Meer, etwa 1 Kilometer vor St. Marie de la Mer.

Den Stellplatz im Ort gibt es nicht mehr. Da stehen jetzt Busse.

Wir stehen wieder einmal auf dem „Aire de Camping-cars Plage Quest“ – Der Platz hat keine konkrete Anschrift. Er liegt neben der D38 und gehört zur Gemeinde 13460 Saintes-Maries-de-la-Mer. Das sind die Koordinaten. 43° 26′ 60.00″ N, 4° 24′ 20.00″ E

Strom gibt es nicht und die Parzellen sind etwas eng, aber dafür steht man sehr nah an einem herrlichen Strand, der auch schon mal zum Baden einlädt. Mit dem Radl, aber auch zu Fuß, ist man schnell im Ort. Das Zentrum ist schnell durchwandert. Es gibt dort „Muskat“ zu kaufen.

Den und andere Weine bekommt man aber auch bei der Anfahrt in einer der vielen Winzereien.

Im Ort gibt es einige Lokale, die zur Einkehr einladen. Darunter auch die Bar der Poeten.

Hier sind wir also nicht zum ersten Mal gewesen und wohl auch nicht zum letzten Mal. Interessiert Euch das Video?
https://youtu.be/DuZbK9S8i-s?si=I_SGSAM4b1M1hWK3

52. La Roche de Glun an der Rhone in der Auvergne – 15,76 Euro – Pass Etapes

Servus und viele Grüße aus La Roche de Glun an der Rhone in der Auvergne. Hier stehen wir auf einem Platz von CAMPING-CAR PARK. Wir haben ja noch die gute Pass Etapes und brauchen keinen Code für die Einfahrt. 15,76 Euro werden von unserm Guthaben abgebucht.

Der Stellplatz liegt ganz nah an der Rhone und dem Rhone-Radweg. 38 Fahrzeuge haben hier Platz. Die Parzellen des ehemals kommunalen Campingplatzes sind ziemlich groß und sehr schattig. Nur an wenigen Plätzen hat die Satellitenschüssel eine Chance auf Empfang.

La Roche-de-Glun ist eine französische Gemeinde mit ungefähr 3500 Einwohnern in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Die Einwohner werden angeblich „Rochelains“ genannt. Die Kirche „St. Roch“ im Ort war geschlossen.

Es gibt noch eine hohen Turm, in dem früher wohl die Jagd-Munition aufbewahrt worden ist. Und im Ort haben wir nahe des Rathausplatzes die Schaffensstelle eines „Skulpturristen“ entdeckt und eine Poterie, die aber leider auch geschlossen hatte.

Am Dorfweiher saßen ein paar Angler und ein Schwanenpaar hatte ein Küken.

Schräg gegenüber der Einfahrt gibt es einen Fischladen. Dort hängt auch ein öffentlicher „DeFi“. Etwa 124 m vom Stellplatz entfernt gibt es einen Supermarkt. Wir haben uns dort eine guten Senf aus Dijon geholt.

Gestern sind wir ein paar Kilometer auf dem Rhone-Radweg unterwegs gewesen. Kennt Ihr noch „Charles Aznavour“? Der lebte in Bourg Les Valence, das mehr ein Stadtteil von Valence als ein eigener Ort ist. Eine Büste erinnert an die Musiklegende.

Der Radweg ist wunderbar zu befahren und in Top-Zustand. Die 14 Kilometer bis Valence sind schnell überwunden. Wir genießen die herrliche Landschaft und die angenehmen 20 Grad.

Durch Valence spazieren und radeln wir abwechselnd. Die Tourist-Info haben wir beide nicht entdecken können. Ein Pfeil zeigte nach rechts. Dem sind wir gefolgt bis ein anderer Wegweiser wieder nach links gezeigt hat. Dem sind wir wieder erfolglos gefolgt. Vielleicht habt Ihr da irgendwann einmal mehr Glück 🙂

Aber dafür haben wir in einer der hinteren Straßen das „Sister Cafe`“ gefunden und dort einen Americano und einen „Napoleon“ genossen. Und dann noch einen Kaffee und einen „Crepes Nutella“. Spanien und Portugal sind toll.

Aber guten Kuchen gibt es halt nur in Frankreich 😉

Mit einem zufriedenen Gefühl sind wir dann wieder zurück zum Stellplatz. 34 Kilometer später haben wir die Räder wieder aufgeladen und die Stühle rausgeholt. Es war ein richtig angenehmer Abend. Bis kurz nach 21:00 Uhr hatten wir noch einen richtug guten Ratsch mit unseren Nachbarn. Dann erst sind wir ins Auto.

Adresse:
Rue de Crussol 18 26600, La Roche-de-Glun

45° 0′ 34.00″ N, 4° 50′ 46.00″ E

Hier geht es zum Video https://youtu.be/f8rfW7eVSJc

53. Chalon sur Saone16,20 Euro – Pass Etapes

Tag 193

Euch allen wünschen wir einen guten Morgen ☕️ Hier in Chalon sur Saone hat es leicht bewölkte 11 Grad. Wir nehmen das gute Wetter mit und fahren heute weiter in Richtung Deutsche Grenze.

Wir stehen hier in Chalon sur Saone auf einem geteertem Stellplatz von CAMPING-CAR PARK. 24 Autos haben hier Platz. Vom Guthaben werden 16,20 Euro abgebucht. Gleich neben dem Stellplatz ist ein Campingplatz, der ACSI akzeptiert und mit dieser Karte für 21 Euro eine echte Konkurrenz zum Stellplatz ist.

Für nur 5 Euro mehr kann man nämlich die sanitären Einrichtungen des Campingplatzes Pont de Bourgoune nutzen, steht weiter von einer lauten – weil stark befahrenen – Straße weg und hat großzügige Parzellen auf grünem Rasen. Allerdings hat man auch vom Campingplatz keinen direkten Blick auf die vorbeiführende Saone. Da ist der Bewuchs einfach zu dicht.

Was den Blick aufs Wasser angeht, hat man am Stellplatz den Vorteil, daß man den Fluß sehen kann, wenn man aus dem Fenster schaut, weil man über den Zaun drüber schaun kann.

Die Parzellen auf dem Stellplatz sind breit genug. Man kann Tisch und Stühle rausstellen, wenn einen der Verkehrslärm nicht zu sehr stört. Wir sind da nicht so empfindlich und haben draußen am Nachmittag Kuchen und abends Gegrilltes gegessen.

Ein wenig sind wir an der Saone entlang spaziert und haben auch gesehen, daß es Radwege gibt. Im Ort waren wir nicht. Wir blieben nur eine Nacht, weil wir eigentlich schon irgendwie auf dem Heimweg sind.

Euch allzeit gute Reise

Ein Video hamma gmacht https://youtu.be/Yorevdx0lKY?si=k1x159TuHerEC-vh

54. Rheininsel Vogelgrun bei Breisach mit Camping-Car Park 14 Euro

Grüße von der Rheininsel Vogelgrun, fast im Niemandsland, zwischen Frankreich und Deutschland. Hier ist es am 20. Mai bedeckt und wir haben 15 Grad. Es hätte eigentlich heute sonnig sein sollen. Das Wetter hat sich aber umentschieden.

Wir haben am 11.05.2026 kurz hinter Roses/Spanien den 120 L-Tank der „Ariadne“ vollgetankt (1,609 Euro) und sind mit einer Füllung durch Frankreich durchgefahren. Die Stellplätze haben wir Euch ja vorgestellt.

Gestern, 8 Tage später, sind wir erst rüber nach Breisach, haben dort 114 Liter Diesel für 225 Euro getankt. Danach sind wir wieder zurück nach Frankreich und haben wir uns hier auf dem Stellplatz die frisch erworbene Leberkäs-Semmel gegönnt. 🙂 Außerdem hatten wir wieder gute Gespräche mit anderen Campern.

Abends sind wir noch ein bisserle spazieren gegangen. Eigentlich wollten wir heute noch über die „Julius Leber Brücke“ in das nahe Breisach spazieren oder radeln. Aber angesichts des Wetters und des Zustands der V/E werden wir den Stellplatz von CAMPING-CAR PARK heute wahrscheinlich schon wieder verlassen. Oder vielleicht auch nicht 😉

Der Automat für das Trinkwasser und die Entsorgung des Chemie-WC ist kaputt – ja, der Automat ist abgebaut. Das ist deshalb schade, weil dieser Zustand offenbar schon länger so besteht.

Aus dem „Erdinneren“ ragt ein Rohr, das für die Entsorgung des Chem-WC geeignet ist. Aber manche haben das wohl nicht erkannt oder ist es ihnen auf diese Weise zu schwer und kippen den Inhalt ihrer Toilette einfach in den Grauwasser-Ablaß. Auf dem Gitter sieht man jedenfalls die Reste des Toilettenpapiers und – ich muß das leider so sagen – nicht nur die Reste des Papiers…. 🙁 Trinkwasser gibt es nicht! Auf der Homepage heißt es nur: „Besondere Informationen – Das Serviceterminal ist derzeit nicht verfügbar“

Wir werden mal bei CAMPING-CAR PARK nachfragen, was da los ist. – UPDATE – Hans hat bereits vor 3 Wochen nachgefragt. Eine kaputte Platine wurde offenbar bislang nicht geliefert.

Adresse:

Ile du Rhin
68600 Vogelgrun
GPS : 48.01997° 7.580875°

Nur 300 m von der deutschen Grenze und etwa 25 km von Colmar entfernt liegt der Stellplatz auf einer Rheininsel, mit dem Rhein auf einer Seite und dem Grand Canal d‘Alsace auf der anderen Seite

Die Aufnahmen für unser Video über diesen Platz sind schon im Kasten, aber noch nicht bearbeitet. Den Film liefern wir in den nächsten Tagen noch nach. Derweil verlinke ich Euch mal das Video vom kommunalen Stellplatz in Breisach: https://youtu.be/G-qguxpINyY

55. Horgenzell nahe Ravensburg – Kommunaler Stellplatz für 5 Euro – Tag 195

Tag 196 – Station 55 – Für uns geht es heute zurück ins schöne Chiemgau 👋🚐 – Das Wetter ist bestens

Wir wünschen Euch einen wunderschönen guten Morgen ☕️und senden Grüße aus Horgenzell vom Stellplatz „Alpenblick“. Der Stellplatz „Alpenblick“ füllt sich oft nachmittags bis zum Abend recht schnell auf, so dass es sich empfiehlt, zeitig anzureisen.

Der kommunale Stellplatz bietet V/E und Strom. Derzeit kostet er nur 5 Euro und hat Platz für 8 Mobile. Früher war er kostenlos und war mit Dauercampern belegt. Das hat sich mit den 5 Euro aufgehört.

Aktuell zahlt man 50 Ct für 1 KW. Der Automat nimmt nur 50 Cent-Stücke. Viel Müll nehmen die kleinen Müllbehälter nicht auf. Ebenfalls für 50 Cent bekommt man etwa 50 L Trinkwasser.

Diesmal sind wir wieder ungefähr ein halbes Jahr unterwegs gewesen und kommen rechtzeitig zum Pfingstwochenende zurück nach Hause. Dahoam wollen wir mal schauen, ob es unserm Arzt noch gut geht 😉

Mit unserer „Ariadne reist“ waren wir ja schon öfter in Horgenzell. Früher haben wir hier viele Gassirunden mit unserer Paula gedreht. Oder Radausflüge gemacht, z.B. ins nahe Ravensburg. Zum Beispiel mit der App von komoot findet Ihr bestimmt Wanderrouten. Mit angeleintem Hund oder auch ohne felligen Begleiter sind die Spaziergänge herrlich erholsam. Richtig ruhig ist es hier. Manchmal hört man den Milan rufen, der oben seine Kreise zieht.

Fast schon Pflicht ist es für uns, beim Obstbau Haller vorbei 🍏🍎🍐einzukaufen. Die Qualität hat uns bisher nicht enttäuscht und der Preis passt auch. Allerdings ist der Laden nicht mehr ganz so urig wie er einmal war.

Noch ziemlich neu ist, daß es jetzt ein Cafe ganz in der Nähe des Platzes gibt. Dort gibt es auch Bäckerwaren. Kuchen kann man dort verzehren, aber nicht zum Auto mitnehmen, weil das kleine Cafe nicht von einem Konditormeister geführt wird. Manchmal taucht am Nachmittag das Eis-Auto vom CONTE auf udn klingelt die Camper aus den Autos.

Nahe der Schule steht ein Buch-Tauschhäuserl. Und überhaupt. Es scheint hier alles so friedlich zu sein. Vielleicht landen wir deshalb immer wieder mal hier 🙂

Diesmal begann unsere Reise am 08. November in Aschau am Inn. Wir waren in Frankreich, Spanien, Gibraltar und in Portugal. Dabei haben wir überwiegend Stellplätze, sind aber auch – wo es erlaubt war – frei gestanden. Nur einmal haben wir einen Fehler gemacht, standen versehentlich im Natirschutzgebiet und mußten dafür 120 Euro Strafe/Lehrgeld an die GNR in Portugal bezahlen. Ja, und einmal ließen wir 62 Euro in Portugal, weil wir versehentlich auf eine mautpflichtige Straße gefahren sind. Unsere Ariadne hatte nur kleinere Defekte. Einmal das Rücklicht links, einmal rechts und dann war da noch diese eine böse Feder im Türschloß. Viele schöne Begegnungen, neue Bekanntschaften und sogar neue Freundschaften haben unser Leben bereichert. Wir durften bei der Hochzeit guter Freunde im schönen Gibraltar dabei sein.

Wir haben auch diese Reise wieder sehr genossen 🇩🇪🇫🇷🇪🇸🇵🇹🇪🇸🇫🇷🇩🇪 Wenn Ihr wollt, dann könnt Ihr die 55 Stationen in unserm Blog nachlesen: https://ariadnereist.blog/…/winterreise-2025-2026…/

Die App Travelboast zeigt Euch unseren mautfreien Weg. Weil wir die Route manuell gezeichnet haben stimmt die dort genannte Kilometer-Angabe (6933) nicht, weil da viele Kurven nicht aufgezeichnet sind. Die Kilometerangaben (11413) von Polarsteps stimmt aber auch nicht, weil da auch die Radtouren und Wanderungen getrackt worden sind. Die Wahrheit liegt als irgendwo dazwischen 🙂

Für Gas, Diesel und Stellplätze haben wir etwa 4300 Euro ausgegeben. Essen gehen und Einkaufen haben wir nicht gerechnet. Das macht man ja zu Hause auch und die meißte Zeit haben wir eh im bzw. vorm Auto gegessen 😉

Stellplatz Horgenzell https://youtu.be/P3BcbqsR9-E?si=nhduTmASoIZue72L

#ariadne#winterreise2025_2026#ariadnereist#stellplatz#hymermobil#dialektbassd#horgenzell#deutschland

Und hier endet unser diesmaliger Reisebericht. Danke, daß Ihr uns gefolgt seid. Daß wir diese Reise genossen haben liegt zu großen Teilen auch an Euren Kommentaren und den vielen guten Gesprächen, die wir bei echtem persönlichen Zusammentreffen hatten.

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Euch allen wünschen wir stets gute Reisen, passendes Wetter, immer beste Laune und Gesundheit. 🤗🚐🎥📸🏁🍀

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