Servus zusammen. Auch heuer wollen wir wieder nach Frankreich, Spanien und Portugal fahren. Weil die Cousine im November heiratet sind wir aber erst noch ein paar Tage im schönen Bayern.

„Blick auf Hochfelln und Hochgern“
Wenn Euch die Stellplätze der letzten Reise interessieren, dann könnt Ihr hier reinschauen: https://ariadnereist.blog/2024/11/19/von-buhl-aus-in-den-warmen-winter/ Wir waren „mautfrei“ von November bis Mitte April unterwegs und wollen auch diesmal wieder mit der Option „mautfrei“ von Google Maps vorwärts kommen.

Noch ist ungewiß, ob wir diesesmal nach Frankreich an der Ostküste/Mittelmeerküste nach Spanien einreisen oder ob es uns zuerst wieder in den Westen an den Atlantik und über Nordspanien nach Portugal führen wird. Hier geht es zum Video vor dem Start: https://youtu.be/UT-53lX6CK4?si=EH2zCI30VGDuAHrK . Wenn Ihr wollt, könnt Ihr ja unseren Youtube-Kanal abbonnieren. Obacht – wir sprechen bairisch 🙂
Vieles hängt auch auf dieser Reise wieder vom Wetter ab. Wetter-Apps sind stete Begleiter. Aktuelle Info-Material und Karten holen wir uns beim ADAC.

A. Packen-Aufladen
Aus Erfahrung wissen wir, daß eine Checkliste nicht schaden kann. Wir haben die nötige Chemie für die Toilette dabei und unsere Gasflaschen sind auch voll. „Ariadne“ hat TÜV und die Gasprüfung gilt auch noch. Der Adapter für die spanische Gasflasche und ein Batterieladegerät (vorsorglich) sind an Bord. Wie geht das mit dem Adapter? https://youtu.be/2PTXL4QKo8I?si=nnqfB-RluKD4t0AI

Den Radlträger montieren wir noch schnell. Die Räder müssen natürlich mit. Tisch und Stühle sind im Auto festgezurrt.
Das meißte ist eh noch im Auto. Aber Dosen, Sachen fürn Kühlschrank und natürlich auch die Kleidung muß noch eingeladen werden. Durch regelmäßige Wettermeldungen an „Schwarzwaldradio“ haben wir übers Jahr genug Taler gesammelt und uns damit den Adventskalender gegönnt.

Der Kalender geht mit auf die Reise. Genauso wie auch unser Reisebegleiter, der „Boarndl“. Seit 31. Oktober 2024 ist er samt Glücksklee mit uns auf Reisen

Einen Tag oder zwei Tage vor Abreise werfen wir noch den Kühlschrank an und füllen ihn dann auf. Wir uner anderem Maggi, Puddingpulver und alkoholfreien Wein an Bord, denn diese Sachen haben wir in Spanien in keinem Laden gefunden. An Getränken haben wir nur pfandfreie Sachen eingeladen. Angeblich erst 2026 führt Spanien ein Pfandsystem ein. Und auch in Frankreich und Portugal bekommt man keinen Pfand fürs Leergut.
Noch vier Tage muß die „Ariadne“ am 04.11. warten. Der Himmel im Chiemgau ist morgens um halbsieben wolkenlos bei 2 Grad – kalt isses.

B. Abreise
Es ist Samstag, der 08. November – Ariadne steht fertig beladen im Nebel vor der Tür. Das Thermometer zeigt 1 Grad Celsius an. Heute beginnt unsere Reise. Erster Halt wird Kraiburg am Inn sein, wo Cousine Petra ihrem Franz da Ja-Wort geben wird. Bald danach wollen wir nach Landsberg am Lech in Richtung Westen weiterfahren.

- Landsberg am Lech – 08.11.2025 – 10 Euro
Wir übernachten in Landsberg am Lech auf dem asphaltierten Stellplatz „Waitzinger Wiese“. Der Platz kostet 10 Euro. Bezahlt wird am Kassenhäusl am Ende des Platzes. Es gibt V/E und 8 Stromanschlüsse (1 € / 6 Stunden). Der beleuchtete Platz ist mit Video bewacht. Die Zufahrt erfolgt an einer Schranke.

In die Altstadt ist es nicht weit. Und so wandern wir am nächsten Tag durch die Stadt. Weil wir hier noch nie waren, gibt es einen neuen Film
2. Horgenzell – 09.11.2026 – 5 Euro
In Horgenzell stehen wir auf dem Stellplatz „Alpenblick“ – Gleich neben den Sportplätzen. Auf der Fahrt tankten wir in Ravensburg für 1,599 Euro einige Liter Diesel in den Tank.

V/E ist vorhanden. Strom gibt es auch. Mangels Sonne liefert die PV-Anlage quasi nichts. Deshalb hamma angesteckt. Das alte Läppi frisst den Akku schnell leer. Aktuell zahlt man 50 Ct für 1 KW. Aber Achtung! Der Automat nimmt nur 50 Cent-Stücke. Für den Stellplatz zahlen wir 5 Euro. Morgen wollen wir weiter nach Breisach am Rhein.
Unser letztes Video über Horgenzell ist immer noch aktuell: https://youtu.be/P3BcbqsR9-E?si=Up5hK5MCrhhjf8FA
3. Breisach am Rhein – 10. und 11.11.2025 – 22 Euro
Wir übernachten in Breisach am Rhein auf dem kommunalen Stellplatz am Rheinufer in der Josef-Bueb-Straße in 79206 Breisach. Vom Platz aus sieht man hoch zum Münster. Die Kosten sind gestaffelt. 1 Nacht kostet 14 Euro, 2 Nächte 22 Euro und 3 Nächte wollen miz 29 Euro bezahlt werden. Es gibt V/E, aber keinen Strom.

In der Tourist-Info am Marktplatz bekommt man mit Vorlage dses Tickets eine Gästekarte. Mit der kann man den ÖPNV kostenlos nutzen.

Wir sind auf diese Weise bis nach Titisee gefahren. Dort haben wir u.a. das Märklin-Museum besucht.

Wir hatten zwei Tage gutes Wetter, allerdings brachte die tiefstehende Sonne der PV-Anlage nicht genug Energie und so war die Aufbaubatterie schon im roten Bereich, als wir am 12. nach Frankreich aufbrachen. Beim EDEKA wurden wir noch unsere letzten Pfandflaschen los und uns für lange Zeit die letzte Leberkässemmel gönnten

Hier geht es zum Stellplatz-Video: https://youtu.be/G-qguxpINyY?si=0w9VisI8ACU4GMMl
4. Luxeuil les Bains – 12.11.2925 – 14,40 Euro
Wir stehen diesmal im Gebiet der Vogesen in Luxeuil de Bains auf einem CampingCarPark-Stellplatz für 14,40 Euro.

Gleich neben dem Platz beginnt ein Spazierweg in die Stadt. Gegenüber des Platzes gibt es einen Weiher, der schnell umrundet ist.

Vom Stellplatz aus sieht man die riesige Abtei St. Colomban. Noch immer sind viele Teile des Grabens zu sehen, der die Stadt im Mittelalter mit Wasser versorgt hat und die Stelle, an der die Wäsche gewaschen worden ist, ist noch gut erhalten.
Ab und zu jagt tagsüber eine „Mirage“ über den Ort. Da ist wohl irgendwo ein Militärflughafen.
Am Abend des 12. November meldete die Gasflasche Nr. 1 gähnende Leere. Eine Fehlermedkung berichtete, daß Nr. 2 nicht liefern will. Der Fehler ist aber schnell gefunden und behoben. Die Flasche war noch nicht aufgedreht 😉 Hatte ich wohl vergessen 🙂

Am 13. November in der Früh scheint die Sonne bei 5 Grad durch die Wolken. Aufgeweckt hat uns die Müllabfuhr beim Ausleeren der Glascontainer nur kurz, danach simma gleich wieder eingeduselt.
Gewundert haben wir uns über einen deutschen Camper, der 60 m neben der V/E unmittelbar vor der Abfahrt sein Grauwasser abgelassen hat. Vermutlich ist sein Auto inkontinent….
Wir fahren heute weiter nach Villefranche sur Saone. Das ist jedenfalls der heutige Plan.
Hier geht es zum Film aus April 2025: https://www.youtube.com/watch?v=ZKPmZyijy0k
5. Villefranch sur Saone – 13.11.2025 – 15,80 Euro
Grüße aus Villefranche sur Saone vom CAMPING-CAR PARK-Stellplatz. Wir stehen hier für 15,80 Eur inkl. Strom, V/E und WLAN auf einem ehemaligen Campingplatz, der vom Vorbesitzer aufgegeben worden ist und von Camping-Car Park als Stellplatz für 128 Mobile weitergeführt wird. Aktuell sind noch ca. 100 Plätze frei. Alle stehen schön mit Abstand zum nächsten.

Die Sanitärgebäude sind geschlossen. Aber in der Nähe gibt es ein „WC public“, falls es notwendig wäre. Wir sind mit der Karte „Pass Etapes“ problemlos auf den Platz gekommen. Andere, in dem Fall Schweden, hatten mit dem Code aus der App Probleme, kamen aber am Ende doch auch rein.
Ein wenig sind wir bei reichlich Wind am Fluß spazieren gewesen und haben dort Schwäne gesehen, die in beeindruckender Weise auf der Weide waren. Neben dem Spazierweg haben ein paar Leute „Boule“ gespielt. Man grüßt sich freundlich mit einem Bojour oder halt Bosoir ![]()

Warm und trocken ist es, aber für morgen Nacht ist u.a. von Nachrichten aus Spanien Regen angesagt. Wir wollen morgen eh weiter nach Süden. Vielleicht sogar bis in die Camargue. Mal schauen.
Die mautfreie Fahrt hierher hat zugegeben ein bisserl gedauert, aber auch wieder viele Eindrücke geliefert. Die Kreisverkehre haben wir nicht gezählt und auch die „Huggl“ (Bodenschwellen) nicht
Aber so schlimm wars auch nicht. Einmal haben wir sogar den Transport einer Straßenbahn gesehen. Vielfach waren wir sogar mit 90 oder sogar 110 auf 2-spurigen Nationalstraßen unterwegs. Getankt haben wir irgendwo für 1,699 Euro.

Euch allen eine gute Zeit
Ein Video über diesen Platz haben wir im Frühjahr schon gemacht:
6. Sérignan Camping Car Park – 14.11.2025 – 0 Euro, weil geschlossen
„Wer lesen kann, der ist klar im Vorteil“ oder November kommt nach Oktober ![]()
Ist Euch das auch schon mal passiert? Ihr findet einen Platz für die Übernachtung auf Eurem Weg nach Süden, steht aber dann vor verschlossenen Toren?

So ging es mir gestern. Mehr als 4 Stunden waren wir unterwegs, bis wir am „Aire CAMPING-CAR PARK Serignan“ ankamen. Ein Schild hieß uns willkommen. Noch 50 m, dann rechts. Die „Pass Etapes“ hatte ich schon bereit. Die Seitenscheibe war schon runtergelassen.

Aber siehe da – Geöffnet von Mitte März bis Mitte Oktober. Ja, dann ist im November halt geschlossen.
Macht nix, wir suchen einen anderen Platz. Nach ein paar Kilometern heißt es aber „Durchfahrtshöhe 2,60 m“ – Also wieder nix.
Also zurück auf die Landstraße und weiter in Richtung Narbonne. 40 Minuten später stehen wir hier auf einem Platz der „Flotblue“
Hier geht es zum kurzen Video: https://youtu.be/eEWw1PCM14g?si=9fDfLgQ7LiLlz5IG
7. ST PIERRE LA MER – Stellplatz der „Flotblue“ – 14.11.2025 – 10 Euro
Servus vom Stellplatz Campeone nahe Narbonne bei St. Pierre la Mer. Die Anschrift lautet: Route de Gruissan in 11100 Narbonne Plage. Der Platz liegt 1 m über dem Meer und man kann es auch rauschen hören. Zu Fuß wären es etwa 10 Minuten durch den Nationalpark, aber aktuell steht Wasser aufm Weg wegen der letzten Regenfälle.

10 Euro kostet der Stellplatz für 24 Stunden – Wer nur 4 Stunden bleibt, der zahlt auch schon 5 Euro. Dazu kommt noch die Kurztaxe in Höhe von 86 Cent. Wasser und Strom kosten extra. Entsorgung ist kostenlos.

Es gibt einen Automaten auf dem Platz, bei dem man mit VISA oder Maestro „Jetons“ kaufen kann. Ein Jeton kostet 1 Euro. Für 8 Stunden Strom zahlt man 2 Jetons.

Uns hat der Automat ein bisserl gefoppt. Vor uns hat sich jemand Jetons geholt und bei uns zeigte er dann eine Störung an. Nach ein paar Minuten verschwand die Stör-Anzeige und der Automat ging wieder einwandfrei. Also nicht aufgeben ![]()

100 Plätze bietet der Stellplatz. Vielleicht 20 – 30 sind hier und ein jeder hält schön Abstand zum nächsten. Trotzdem kommt man natürlich ins Gespräch. Es ist schön ruhig hier. Die Sonne scheint, was will man mehr.

Ein Video hamma auch gemacht: https://youtu.be/OG-GwJ0whfE?si=QSLb7d3ew2gaUn8k
8. Argeles sur Mer – 17.11.2025 bis 19.11.2025 – 29 Euro Camping Car Park
Wir stehen heute auf einem Stellplatz von CAMPING-CAR PARK an der Route du Littoral in Argeles sur Mer. Hier haben 21 Wohnmobile Platz. Inklusive gibt es V/E und Strom. Der Stellplatz ist eingezäunt und mit der Pass Etapes oder über die App läßt sich die Zufahrtsschranke öffnen.

100 Kilometer sind wir heute gefahren. Wir nutzten die mautfreie „Straße des Weins“ und tatsächlich sahen wir herrlich herbstlich-bunte Weinfelder und sogar Olivenbäume. Auch Khakifrüchte erkannten wir im Vorbeifahren. Wieder meisterte Ariadne mehrere Kreisverkehre, lernten neue Alleen kennen und war auch zur Abwechslung auf 2-spurigen Straßen mit flotten 90 Km/h unterwegs. Einmal hätten wir sogar ein paar Kilometer 110 fahren dürfen. Auf den Gipfeln der Pyrenäen sahen wir sogar Schnee.

Kurz vor dem Stellplatz sind wir dann noch zum Discounter und haben ein wenig eingeladen.
Gleich neben dem Stellplatz befindet sich der Campingplatz les Soleils, dessen Anlagen man nutzen dürfte, wäre er nicht – wie jetzt – in Winterpause. Wenn man die Zufahrtsstraße etwa 200 oder vielleicht auch 300 m zurückgeht, dann kommt man zu einem großen Parkplatz mit Höhenbeschränkung. Dort befindet sich auch eine Gedenkstätte wegen eines Internierungslagers, das Frankreich von 1939 bis 42 betrieben hat. Erst wurden hier republikanische Flüchtlinge aus dem Spanischen Bürgerkrieg aufgenommen, später aber dann »unerwünschte« Personen interniert, darunter auch darunter Juden und Sinti und Roma.

Aber ich schweife ab. Vom Parkplatz aus sind es nur noch wenige Meter bis zum rauch- und hundeftreien Strand. Jetzt im November ist dort quasi gar nichts los, was den Strand aber nur noch schöner macht. Mit den Füßen kann man durchaus ins Wasser gehen. Sooo kalt ist es gar nicht. Wir haben ungefähr 20 Grad und deutlich Wind. Eine Jacke schadet nicht, ist aber gleichzeitig fast zu warm.
Morgen, am 18. November, sollen die Temperaturen etwas runtergehen. Mal schauen.
Videolink https://youtu.be/Xme4oG2YxNA
9. Roses – 19.11.2025 – 16 Euro (mit Strom 20 Euro)
Servus vom Stellplatz „Autocaravaning Park Roses“ in 17480 Roses, Carrer del Port de Reig 65 im Nordosten Spaniens an der Costa Brava. Der Platz kostet 16 Euro/24 Stunden. Wer Strom will, der zahlt nochmal 4 Euro. Es gibt zwei V/E Plätze, Toiletten (auch barrierefrei) und Spülplätze. Bezahlt wird am Automaten. Die Rezeption ist besetzt von 09:00 bis 21:00 Uhr. Gegen Mittag war der Platz etwa halb gefüllt. Zum Abend hin wurden dann aber 60 der insgesamt 69 Plätze belegt.
Der Stellplatz ist beleuchtet und relativ ruhig.
Nicht weit entfernt wäre noch der Camping Salata, der gute Bewertungen hat und ACSI akzeptiert. Je länger das Auto ist, umso höhe wird die Stellplatzmiete. Bei 7,50 m wären das jetzt im November regulär 36 Euro – Mit ACSI 30 Euro.
Wir sind mit Freunden losspaziert und waren in Windeseile an der Strandpromenade. Anders als zuletzt in Argeles sind hier viele Lokale offen und man kann seinen Kaffee oder sein Bier in der Sonne sitzend genießen. In den Straßen dahinter sind nachmittags aber auch hier beinah alle Geschäfte geschlossen.
Interessant ist auch die alte Stadtmauer, hinter der sich die ursprünglich erste Siedlung als Ausgrabung befindet. Für nur 4 Euro könnte man das Gelände betreten. Dafür sollte man sich aber wirklich Zeit nehmen. Wir haben uns die Ausgrabungsstätte nur von außen angeschaut und waren da schon beeindruckt.
Auch sonst gäbe es wohl noch einiges zu entdecken. Aber wir wollen morgen schon weiter nach Süden. Momentan ist für die Region und die nächsten Tage wirklich schlechtes Wetter vom Mittelmeer her möglich. Dem fahren wir vorsorglich davon.
Bei der Anfahrt hierher hatten wir auch wieder eine mautfreie Straße benutzt und sind gut vorangekommen.
10. a) Santa Cristina und b) „Spätzle Fritz“ (a kostenlos und b 12 Euro ohne Strom)
a) Wir haben Roses wieder verlassen. Erst wollten wir weiter nach Santa Cristina d`Aro, wo es einen kostenlosen kommunalen Stellplatz für 20 Autos gibt. V/E ist vorhanden und sogar Strom, kann man anschließen.

Bei unserer Ankunft war aber alles zugeparkt, auch von Pkw, und so gab es keinen Platz mehr für uns. Auch ein Camper aus Norwegen fand keinen Platz. Und ehrlich gesagt war der Himmel bedeckt und der Wind ließ die 8 Grad noch kälter sein.

Also beschlossen wir einen großen Sprung nach Süden zu machen und sind auf der AP7 mautfrei in Richtung Spätzle Fritz aufgebrochen.
Video zu Santa Cristina https://youtu.be/YGp-SVl5LIM
b) Also beschlossen wir einen großen Sprung nach Süden zu machen und sind auf der AP7 mautfrei in Richtung Spätzle Fritz aufgebrochen. Um Barcelona herum gab es ein wenig stockenden Verkehr, aber sonst kamen wir gut voran. Und außerdem wurde das Wetter immer besser. Der Himmel wurde mit jedem Kilometer blauer und die Temperatur stieg auf 16 Grad. Und dann tauchten die Orangenplantagen auf.

Bei unserer Ankunft beim „Spätzle Fritz“ gab Günter unseren Freunden und uns einen passenden Stellplatz für 12 Euro. Strom (4 Euro) brauchten wir beide nicht. Neben uns stand der tolle Truck von „Schräglage“.

Natürlich waren wir am Abend noch beim Essen. Uns allen hat es gut geschmeckt und am Ende waren wir sogar pappsatt. Mit der Wirtsrechnung bezahlten wir auch gleich den Stellplatz.

Diesmal haben wir im Video ein Interview mit Günter, dem Platzwart. Hier unser Video vom Stellplatz „Spätzle Fritz“ https://youtu.be/MaD0IB4Q2G4
11. Stellplatz in Alcossebre – 14 Euro (mit Strom 16,50)
Etwa 50 Kilometer sind wir nach dem „Spätzle Fritz“ weitergefahren und stehen jetzt auf dem LAS MORERAS AC CAMPER PARK in Alcocebre zwischen Peniscola und Torreblanca. Der Platz ist aufgeteilt. Der südlich Bereich auf der einen Straßenseite hat weniger Bäume, der nördliche auf der Seite, wo auch die Rezeption ist, der bietet mehr Schatten und damit auch weniger SAT-Empfang. In der Rezeption kann man sich sogar auf Deutsch verständigen. Alles ist relativ unkompliziert. Platz finden, hinstellen, anmelden.

Der Platz bietet WLAN, Toiletten und sogar kostenlose Duschen mit heißem Wasser. Die Anlagen mögen schon etwas in die Jahre gekommen sein, sind aber sauber und aus unserer Sicht voll in Ordnung. Im Nordteil gibt es Waschmaschinen und Trockner. Neben der Rezeption ist eine Gaststätte. Und natürlich haben wir auch wieder ein Video gemacht: LINK https://youtu.be/bPGQQuFmoQI

Zum großen Konsum und noch wichtiger zum Strand kommt man zu Fuß in unter 10 Minuten. Natürlich sind auch Radausflüge möglich, z.B. nach Peniscola (22 KM).

Der Platz kostet 14 Euro und mit Strom 16,50 Euro. Aktuell sind vielleicht 3 oder 4 Plätze von 55 frei. Wir stehen hier etwa 15 m über dem Meer – es geht also zum Strand runter.

Hier bleiben wir jetzt einmal ein paar Tage und lassen uns ein Packerl von dahoam schicken. Dann schauen wir mal, wohin und wann wir weiterfahren. Am Montag sind wir bei gutem Wetter zur Kirche St. Lucia hochgewandert bzw. gekraxelt. https://www.komoot.de/tour/2696350818?ref=atv

Heute Morgen, kurz vor 08:00 Uhr, sind wir die 800 Schritte runter zum Strand gegangen und haben dort auf den Sonnenaufgang gewartet. Auf dem Rückweg hat uns die empfindliche Nase noch zu einer Bäckerei ganz in der Nähe des Stellplatzes geführt. ![]()
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Tagsüber sind wir am Strand unterwegs gewesen

und haben es uns in der Sonne gut gehen lassen.

Wir haben den Leuchtturm besucht

Sind am „Torre Badum“ vorbei

22 KM bis Peniscola und zurück geradelt

und waren natürlich auch am Abend bei Vollmond auf der Promenade unterwegs

Und leider hat sich eine der Federn im Türschloß verabschiedet. Sie ist gebrochen. Aber Schrempf und Lahm schicken Ersatz

Wir konnten das wieder reparieren. 10 Tage lang sind wir bei umgedrehten Vordersitzen über die Fahrertüre ins Auto gekrabbelt 🙂 https://youtu.be/6UMwsCfuzEE?si=CD8z7GrFgcaOk58H
12. Tag 38 – Eine Nacht in Lorca 15. Dezember 2025
Wir haben die Nacht in Lorca mit einem Gewitter verbracht – Gestern wollten wir eigentlich von Alcocebre bis Aguilas zur Anibal-Tankstelle. Aber dann haben wir beschlossen, doch in Lorca zu nächtigen.

Vor Hochwasser mußten wir uns aber keine Sorge machen. Der Platz ist sicher. Der große „Rambla“ liegt deutlich tiefer und ist ein bisserl vom geteerten Stellplatz entfernt.

Unser Video ist von unserm letzten Aufenthalt hier im März 2025 und ist – abgesehen vom Wetter – immer noch aktuell: https://youtu.be/q2pNgPzgFw8?si=ZeOflKFNgR55P73u

Bisher haben wir 2522 KM zurückgelegt
— Gasflaschen füllen in Spanien —
Nach der Nacht in Lorca sind wir weiter zur Anibal-Tankstelle bei Aguilas – Hier wollten wir unsere deutschen Gasflaschen füllen lassen wie schon 2023. Aber diesmal wurde daraus nicht. Das Befüllen der Gasflaschen ist verboten und war es auch 2023 schon, aber inzwischen ist die Polizei offensichtlich strenger geworden. Der Tankwart hat sofort abgewunken und von der „Policia“ gesprochen.

Also sind wir mit leeren Flaschen weitergefahren

13. Stellplatz in Agua Amarga – Tag 39 – 16. Dezember
Der Agua Amarga Camper Park nimmt uns jetzt schon zum dritten Mal auf. 2023 haben wir hier im Juni unsern 40sten Hochzeitstag gefeiert und Freunde kennengelernt, die wir diesmal wieder hier treffen. Und im Früjahr diesen Jahres waren wir auch hier und haben ein Video gemacht https://youtu.be/PctWnyzudYc?si=zoMAXK3oDm6X1T0E
Mal alleine und mal gemeinsam gibt es hier den ein oder den andern Ausflug. Wir waren natürlich ein paar mal am Strand.

Wir machten das Dorf unsicher, das zu dieser Zeit fast immer menschenleer ist. Nur einmal war hier richtig was los. Am 25. Dezember gab es am Dorfplatz Live-Musik und da mussten wir uns freilich unter die Dorfbewohner mischen. Was für ein schöner Abend.

Als Weihnachtsbaum steht am Dorfplatz eine dekorierte Agavenblüte

Das Dorf ist so herrlich weiß und klein und doch entdeckt man immer wieder mal eine neue Ecke.

Beindruckt haben uns auch immer die wundervollen Sonnenaufgänge (an den vielen Tagen, an denen es nicht regnete)

Unsere Ausflüge führten uns diesmal u.a. zu den Höhlen, die angeblich seinerzeit den Piraten Unterschlupf geboten haben sollen. https://youtu.be/q5eiHFwxUjc

Wir besuchten auch den kleinen Friedhof oberhalb des Ortes. https://youtu.be/1g573qu6QcU

Auf dem Weg dorthin hatten wir einen schönen Blick übers Dorf

und haben uns aus der Ferne schon mal den Wanderweg zur Cala de Enmedio angeschaut

Natürlich sind wir auch dorthin gewandert. Ab und zu mussten wir ein wenig kraxeln. Wir waren zu Dritt und haben uns gehörig Zeit gelassen. Wir mussten beim Anstieg freilich auch ein wenig schnaufen. Gute Schuhe und ein wenig Trittsicherheit schaden nicht. Hin und zurück waren wir etwa 5,5 Kilometer unterwegs. Wir hatten viel Spaß. Die Cala de Enmedio

ist eine wunderschöne Sandbucht inmitten von beeindruckend ausgewaschenen Sandsteinwänden https://youtu.be/NtX_8k4QTRE?si=1b3rXcsGEkEBkdId

Ein paar waren sogar im Wasser. Viele lagen in Badekleidung in der Sonne und einzelne auch textilfrei, was niemand gekümmert hat

Zurück zum Stellplatz suchten wir uns einen weniger steilen Weg aus

Am Platz lagerten wir erstmal unsere Beine hoch – Dazu genossen wir unsere wohlverdiente Tasse Kaffee

Wollen wir mal zusammen grillen fragen uns Yannis und Bianca vom Emil? Ja freilich machen wir das. Da stellt sich raus, die beiden jungen Leute haben gar keinen Grill in ihrer Schiebetür. Macht aber nix. Wir grillen natürlich gerne mit den beiden, weil wir finden, daß die zwei sehr freundlich sind. Wir tauschten auch die Nummern aus.

Rechtzeitig vor dem 22. Dezember haben wir uns an einem Donnerstag (Markttag) von einem Taxi nach Carboneras bringen lassen. Die Stadt ist einen Ausflug wert. An der Strandpromenade genossen wir die Sonne und erlaubten uns einen Vino Tinto und eine Salmojero (eine kalte Tomatensuppe). https://youtu.be/g7EAmBxb3Mw

Ja, interessant, aber was hat es mit dem 22. Dezember auf sich? Ja, an dem Tag ist die große Auslosung „El Gordo“ der Weihnachtslotterie. Um 09:00 Uhr beginnts und bis Nachmittag singen Kinder die Glückszahlen und die Gewinnhöhe. Der Lospreis kommt guten Zwecken und dem spanischen Steuersäckel zu Gute. Auf den Hauptgewinn von 400 000 Euro kommen 20% Steuer. Aber 320 000 Euro wären uns auch genug gewesen.

In Carboneras besuchten wir den Markt, den Stadtplatz und den Hafen.

Am Stadtplatz wurde offensichtlich demonstriert. Laut pfeifend hatte sich da eine Gruppe friedlich versammelt.

In der Lotterie haben wir freilich nicht gewonnen. Vielleicht ja im nächsten Jahr. Inzwischen ist Weihnachten vorbei. Heute hat es wieder mal kurz geregnet. Die Natur freut sich und wir haben mal wieder Zeit unsern Blog weiter zu schreiben. Und den Regenbogen zu genießen, der sich nach dem kurzen Guß zeigt.

Wir wollen mit Moni und Oli noch bis zum 05. Januar bleiben. Vielleicht kommen ja Erika und Werner noch hierher, so daß wir sie begrüßen können. Inzwischen haben wir wieder neue Freunde dazugewinnen können und viele nette Unterhaltungen gehabt. Mal schauen, wohin uns der nächste Weg führt. Ersteinmal genießen wir hier die Sonnenaufgänge

Und grillen hin und wieder, wie zum Beispiel an Silvester, zusammen mit Freunden

Feliz Ano Nuevo
Die Silvesternacht hier in Agua Amarga war mehr als ruhig – nicht einmal Kirchenglocken (es gibt ja auch keine im Ort) waren zu hören. Absolute Stille, nur aus irgendeinem WoMo kam ein Vater mit seinem Jungen und zündete einen kleinen, fast schüchternen, Knaller, dessen Rauch in die ansonsten klare Nacht aufstieg

14. Es ist der 08. Januar 2026 – nahe Balerma auf dem dem Camping „Mar Azul“
Heute sind wir am Morgen vom Agua Amarga Camper Park gestartet und haben uns in Richtung Malaga auf die Suche gemacht. Unsere erste Station war der Camper Park Roquetas de Mar, wo sich gezeigt hat, daß der Campingplatz tatsächlich „Completo“ ist. Der Kiesplatz daneben für wartende Camper hat uns nicht angesprochen. So sind wir weiter zum Hafen von @Almeria. Aber auch hier war alles schon belegt.

Wir stehen jetzt auf einem Stellplatz des Camping Mar Azul Balerma bei Balerma. Wer länger ist als 8 m, der findet draußen Platz. Für aktuell 12 WoMo unter 8 m gibt es auch im Campingplatzgelände eine Möglichkeit. Der Campingplatz ist aktuell voll belegt, die zugehörigen Stellplätze sind ohne Strom. Aber die Benutzung der Sanitäranlagen ist im Preis von 18 € inklusive. Es ist möglich, sich auf die Warteliste setzen zu lassen.

Die Sanitäranlagen sind pikobello sauber, die Duschen sind geräumig und das Wasser angenehm warm.

Überhaupt scheint hier auch das Wort „Service“ groß geschrieben zu sein. Das beginnt schon bei der Ankunft in der Rezeption. Völlig stressfrei funktioniert die Anmeldung in bestem Deutsch, Englisch, Spanisch und wahrscheinlich auch Französisch. Der Campingplatz akzeptiert ACSI und auch ADAC. Mit ACSI würde eine Parzelle 25 € kosten, wenn eine frei wäre
.

Bei der Platzrunde haben wir u.a. das Auto des Haco-Video gesehen, das scheinbar auf einer der größten Parzellen steht. Auf dem Info-Flyer des Camping Mar Azul ist auf der Rückseite auch ein Hinweis auf Haco-Video.

Vor dem Campingplatz ist eine große Entsorgung. Und es gibt auch eine Autowaschplatz, leider ohne Treppe für die Dachwäsche. Hier kann man auch mal den Luftdruck der Reifen prüfen.

Frischwasser tankt man im Bereich der Ausfahrt. Der Schlauch dort scheint lang genug zu sein. Außerdem ist ein Spielplatz vorhanden. Auch diverse Sportmöglichkeiten bieten sich. Und sogar ein Freibad gibt es. Zum nächsten Ort kommt man sicher auf einem Radweg.

Über einen Zebrastreifen quert man die Straße in Richtung zum Strand. Die Wellen rauschen hier heran und im Hintergrund sieht man die schneebedeckten Berge der nahen Sierra Nevada. Um 18:12 versank heute die Sonne im Meer.

Am nächsten Morgen zeigte sich der Himmel in vielen Farben. Ein herrliches Schauspiel. Wir konnten auf Parzelle 131 umziehen und bleiben hier weitere 2 Nächte. Am Sonntag soll es nach Torrox weitergehen, wo wir mindestens 2 Nächte bleiben werden.

Mit der ACSI-Karte zahlen wir auf dem Camping Mar Azul 25 Euro für unsere Parzelle. Hier haben wir Strom, 4 KW sind frei, für mehr zahlen wir 45 Cent. Am Platz ist auch Frischwasser. Uns gegenüber ist das zweite Sanitärgebäude, das ebenso sauber wie das andere ist.

Heute haben wir die Räder benutzt und sind nach Balerma geradelt. Hier gibt es eine relativ lange Strandpromenade, ein kleines Lokal, wo wir uns nett mit Campern aus der Schweiz unterhalten konnten und ärgerten uns über Hundekot im Außenbereich des Lokals.

Als wir die Kellnerin aufmerksam machten, bedankte sie sich, aber unternahm nichts. Da ist man wohl dann selber schuld, wenn man als Gast reintritt?

Unsere bisherigen Kontakte hier auf dem Campingplatz sind alle angenehm gewesen. Heute Nachmittag war ja Tanz und Musik am Lokal. Die Auswahl der Musik war klasse, aber der DJ taugte sonst leider nichts. Manchmal drehte er an irgend einer Stelle laut, dann wieder runter, dann brummte er mit und auch der Bass war aus unserer Sicht zu heftig.

Unabhängig davon haben wir den heutigen Tag wieder genossen und auch unsern Ausflug. Das Meer ist irgendwie wild. Es gleicht einer Waschmaschine und hat enorm auf uns gewirkt. Abends ließen wir es uns nicht nehmen und saugten den Sonnenuntergang auf.

Das „Schloss der alten Wachen“ bzw. das „Castillo de Guardias Viejas“ von 1769 liegt etwa 4 Kilometer vom Camping Mar Azul Balerma entfernt und ist über den Radweg schnell zu erreichen. Wir sind etwas unkonventionell über einen Fußweg hoch, so daß wir wegen des Sandes und der Treppenstufen etwas schieben mussten, was aber nicht schlimm war. Gut, das Schloß ist kein Flughafen oder Bahnhof, aber ich möchte erwähnen, daß die Bauzeit nur 4 Jahre – mit Planung 5 Jahre – betragen hat. Sein Bau basierte nämlich auf einer Verordnung, die 1764 unter der Herrschaft Karls III. verkündet worden war.

Der Zutritt zum Castello ist frei. Man braucht kein Ticket. Leider ist der Aufgang über eine Treppe zur höheren Etage gesperrt. Aber auch so ist das Castello einen Ausflug wert. Im Erdgeschoß gibt es Museums-Räume, in denen alte Uniformen und alte Waffen ausgestellt sind und Modelle des Castello sowie von Abwehrtürmen können angeschaut werden. Außerdem hat es da einen ehemaligen Arrest-Raum, wobei an der Gittertür kein Schloß mehr eingebaut ist

Natürlich waren wir auch wieder am Strand und später nochmal, weil wir ja den Sonnenuntergang anschaun wollten. Heute war das Meer erheblich ruhiger, so wie es sich für ein Mittelmeer gehört



Euch allen wünschen wir einen guten Morgen und einen schönen Sonntag. Da ist es schon, das Video

https://youtu.be/JuXA_5K5vpQ – Viel Vergnügen beim Anschauen – Für uns geht es heute weiter zu Camper area MiluCar in Torrox.
15. Wie schon 2023 bleiben wir ein paar Tage in Torrox auf dem Camperpark „Milucar“
Wir hatten Glück und bekamen für 2 Nächte einen Stellplatz auf der oberen Ebene der Camper area MiluCar in Torrox Costa in Andalusien. V/E ist sowohl auf Ebene 1, als auch auf Ebene 2 inklusive. Es gibt WLAN und heiße Duschen (1 Euro für 5 Minuten). Die sanitären Einrichtungen sind stets sauber. Unten in der Ebene 1 gibt es auch einen rollstuhlgerechten Raum.

Am Platz auf Ebene 1 gibt es eine Waschmaschine. Einen Trockner gibt es auch, für schlechtes Wetter und die Wintercamper. ![]()
Wir stehen mit Ariadne also oben auf dem sogenannten Balkon in zweiter Reihe auf Platz 20 und haben genug Platz, um Tisch und Stühle aufzustellen. Zwei Nächte können wir bleiben. Dann ist der Platz schon wieder reserviert.

Die Ebene 2 (Balkon) hat einen großen Vorteil. Man hört den Verkehr der Küstenstraße quasi nicht mehr und man hat natürlich auch einen guten Blick aufs Meer an der Costa del Sol. Anders als die Auffahrt zur Ebene 2 ist die Auffahrt zur Ebene 1 etwas steil und hat eine enge Kurve. Aber wir haben schon einmal gesehen, wie ein langer 3-Achser die Auffahrt unbeschadet hochkam. Also geht das auch ohne die Mauer zu berühren. Ehe ist die Gefahr, daß das Heck aufsetzt.

Zum Strand ist es nicht weit. Über die Straße führt ein Zebra-Streifen. Apropos Straße. Uns hat der Verkehr mit seinen Geräuschen nicht gestört. So ist es halt an einer Küstenstraße.
Die Platzkosten sind unterschiedlich. Auf Ebene 1 zahlt man 14 bzw. 16 Euro für die zweite oder die erste Reihe. Für 1 Tag Strom gibt man zusätzlich 4 Euro. Ab dem 3. Tag zahlt man dann 50 Cent pro KW/h. Wer eine Klimaanlage oder einen Heizwürfel laufen hat, der zahlt also mehr. Auf Ebene 2 zahlt man dann 15 bzw. 17 Euro.

Auf dem Platz gibt es sogar geräucherten Fisch aus dem etwa eine Stunde entfernten Rio Frio, der auch für die größte Fischzucht Andalusiens bekannt ist. Das Verkäuferpaar, Biggi und Hinnerk, lebt schon mehr als 20 Jahre hier, außer im Sommer. Da gehts nach Portugal, weils da nicht so heiß ist.

Außerdem haben wir am Platz Reise Guckloch – Herr Geheimrat auf Reisen wieder treffen können.

Am Strand findet Ihr ein Gemisch aus dunklem Sand und rundgewaschenem Kies, so daß man sogar unbeschuht ins Wasser kann. Bis vor zum 27 m hohen Leuchtturm und zur langen Promenade sind’s etwa 1,5 Kilometer. Über der Ebene 1 bzw. links der Zufahrt zur Ebene 2 sind die Reste einer alten Discothek – ein echter „Lost Place“. Das imposante Gebäude samt Gelände liegt da und stirbt in bester Lage. Aktuell ist zwar kein Zugang möglich, aber wir haben noch Bilder aus 2023 für Euch.

Wir erfahren, daß in Torrox die meisten deutschen Auswanderer leben. Mehr als 3000 sollen es sein. Genug Wohnraum wurde offensichtlich in den letzten Jahren geschaffen. In der sehr freundlichen Rezeption wird deutsch gesprochen. Neben der Rezeption warten Tausch-Bücher auf Leser. Am ersten Abend waren wir schon spazieren und konnten der Sonne beim Sinken zusehen. Vorne am Leuchtturm bewunderten wir das faszinierende Abendrot. Wir waren da vorne auch überrascht, weil wir sehr viele freistehende WoMos in Strandnähe gesehen haben, die offensichtlich geduldet werden.

Am Morgen konnten wir dann einen herrlichen Sonnenaufgang einfangen. Der Tag startete mit 11 Grad und ohne Wind. Heute (Montag) ist Markttag vorne in der Nähe des Leuchtturms. Mal schauen, ob wir aus dem Liegestuhl kommen

Hier ist unser Video: https://youtu.be/JozmOqQit4M
„Ariadne reist“ empfiehlt Camper area MiluCar
Aber wer hier stehen will, der braucht im Winter viel Glück oder hat früh gebucht. Schon jetzt sind ein paar Stellplätze für den Winter 26/27 reserviert.

Noch einmal einen wunderschönen guten Morgen bei 11 Grad aus Torrox – wir fahren heute etwa 20 KM weiter nach Mosquin rauf. Die Einfahrt ist ein bisserl steil haben wir gelesen. Wir sind schon gespannt.

Unser Video von der Camper area MiluCar ist erst in den nächsten Tagen fertig. Wir hatten einfach zu wenig Zeit dafür ![]()
Euch allzeit gute Reise, beste Laune, passendes Wetter und natürlich Gesundheit.
Eine nicht ganz ernste Frage noch: Wenn sich jemand ganz heimlich mit Sonnencreme einschmiert, ist das dann ein „Geheimnis-Cremer“? ![]()
#ariadnereist#stellplatz#andalusien#spanien#Ariadne#milucar#torrox#torroxcosta#urlaub#mittelmeerküste#mittelmeer
16. Mosquin am Fuße der Sierras de Tejeda und Almijara
Beginnen wir diesmal gleich mit dem LINK zum Video: https://youtu.be/04384xuggv8
Heute haben wir die Camper area MiluCar wieder verlassen müssen. In Torrox holten wir bei der Repsol-Tankstelle eine neue Propano-Gasflasche für 15,16 Euro. Gleich danach sind wir die ca. 20 KM von Torrox 676 m hoch nach Canillas de Albaida gefahren. Wir haben die Route über Competa gewählt.

Viele Kurven und nicht immer breite Straßen brachten uns hier herauf auf den kommunalen Stellplatz, der einen herzlich willkommen heißt. Etwa einen Kilometer vor der Área de Autocaravanas El Mosquín lotste uns das Navi nach links in eine Gasse, die immer enger wurde und uns schließlich zur Entscheidung zwang, alles wieder rückwärts zu fahren oder eng zu wenden.

Der Stellplatz hat alles was man braucht. Es gibt eine kostenlose V/E und Strom hat es auch. Tagsüber darf man die Duschen und Toiletten des Sportplatzes nutzen, der gleich unterm Platz liegt. Wir zahlen für den Platz und den Stromanschluß 13 Euro.

Ein Spaziergang durchs Dorf hat uns fasziniert. Alles ist sauber und wunderschön mit Pflanzen geschmückt. In einigen Gärten hängen Avocado, Zitronen, Orangen und Oliven an den Bäumen. Ein paar Häuser stehen zum Verkauf und dort sind die Früchte auch noch nicht abgeerntet, sondern liegen wie bei uns die Äpfel am Boden.

Tolle Türen und viele enge Gassen mit teils steilen Anstiegen bzw. Gefällen haben uns begeistert. Auf einmal landeten wir auf dem herrlichen Plaza de Nostra Senora Rosalia und nahmen im Außenbereich des Restaurants „La Plaza“. Hier bediente uns „Gustavo“ sehr gut. Wir waren jedenfalls recht zufrieden.

Auf dem Platz steht eine Statue ohne erklärendes Schild. Also haben wir uns durchgefragt und erfahren, daß es sich um die Statue des Senor José Perez Franquelo, allen im Ort bekannt als Pepe El Cohetero (Pepe, der Feuerwerker), der Raketen und Feuerwerkskörper abgefeuert hat. In Spanien ist da ja nicht wie bei uns, wo jeder das Zeug aus dem Supermarkt heimschleppt und vorm Haus abfeuert.

Nach dem Lokal besuchten wir die Kirche am selben Platz, die zufällig für ein paar Kinder offen war. Wir zündeten Kerzen und hoffen, daß unser kleines Gebet für Gesundheit unserer Angehörigen und Freunde sorgt. Und natürlich auch für alle anderen.

Auf unserm Rückweg kamen wir nochmal an der Eremitage St. Anna vorbei und am Mahnmal für die Opfer des WK II sowie insbesondere für Opfer des KZ Mauthausen. Da wird man immer wieder nachdenklich.

In dem Zusammenhang ist es bemerkenswert, daß dieser Ort nicht nur gegen sexistische Gewalt einsteht, sondern auch für das religiöse Miteinander. Über der Tourist-Info wird das symbolisch deutlich. Könnt Ihr das erkennen?

Immer wieder mal schlendern wir durchs Dorf und lassen uns von den verwinkelten und engen Gassen begeistern. Überall sind Blumen und alles ist so herrlich sauber.

Derzeit leben wieder etwas mehr als 800 Menschen in Canillas de Albaida. Nachdem hier in den 90ern die Bevölkerung auf etwa 600 zurückgegangen war, stieg die Einwohnerzahl ab den 2000ern wieder durch Tourismus und durch Zuwanderung aus Nordeuropa

Allerdings könnten die vielen Steigungen im Alter vielleicht zu einem Problem werden. Teilweise ist es so steil, da befürchten wir, daß ein Rollstuhl vielleicht sogar kippen könnte. Treppen sind dagegen eher kein Problem, weil man sie in der Parallelgasse umfahren kann.

Und natürlich gibt es hier im Parque Natural rund um den Stellplatz tausend Wanderwege in die Berge und durch die Täler

Von oben schaut der Stellplatz Área de Autocaravanas El Mosquín so aus.

17. Fünf volle Plätze und eine Nacht bei Freunden
Was für ein Tag im Januar- Wirklich alle angefahrenen Plätze waren voll und in Fuengirola hatten wir zwar noch Platz, aber eben nur bis 07:00 Uhr und da schlafen wir doch noch.

Also versuchen wir im Dunkeln noch zwei Plätze, aber auch die waren voll, completo, fully booked. Und dann meldeten sich Freunde und meinten „He, kommt doch zu uns“. Und so kam es, daß wir am Ende doch noch sicher standen und dazu auch noch mit unseren Freunden einen schönen Abendratsch machen konnten, während draußen der Wind ziemlich heftig ging.

Übrigens – klar – wir hätten die Plätze vorher anrufen können, aber wir haben eben die Erfahrung gemacht, daß am Telefon abgesagt wird, und dann bei persönlicher Vorsprache doch noch was möglich war – heute halt nicht.

Unser „altes“ Video zu Fuengirola: Es ist wichtig, die Markierung zu beachten https://youtu.be/GzV74TqUBAs?si=r6fqhqyZ-KVIevSM

18. Diesmal kein Reisebericht – Spanien trauert
Ganz Spanien trauert wegen des verheerenden Zugunglücks in Andalusien mit 40 oder mehr Toten und vielen, vielen Verletzten und noch mehr Schicksalen. Es sind vermutlich auch Deutsche unter den Opfern. Zur Ursache wird derzeit viel spekuliert. An solchen Mutmaßungen beteiligen wir uns nicht.

Euch allen eine friedliche Zeit.
19. Wir besuchen Mijas Pueblo und bekommen eine Einzelführung
Oberhalb von Mijas Pueblo gibt es einen alten Steinbruch, der offiziell als kostenloser Parkplatz dient. Aktuell scheint es so, daß auch Übernachtungen geduldet werden. Es gibt einen Shuttle-Bus nach Mijas Pueblo behauptet ein Schild.

An einigen Stellen und Ecken finden sich Hinweise auf die Verbindung des Ortes zu den Eseln. Dazu wußte die Tourist-Info, daß noch in den 60ern die Esel dazu dienten, die Leute in die Arbeit zu bringen. Als dann erste Touristen auftauchten und Geld für Fotos boten bzw. anfragten, ob ein Rundritt mit den Tieren möglich ist, wurde eine neue Einnahmequelle entdeckt, die mehr Geld in die Haushalte spülte, als mit der eigentlichen Arbeit zu verdienen war. Inzwischen dürfte das nicht mehr so sein. Die Esel gibt es aber immer noch. Nachvollziehbar nicht ganz zur Freude der Tierschützer, insbesondere, wenn man sich den Zustand der Tiere mal genauer anschaut. Wir haben beispielsweise ein altes Tier mit seltsamer Hufstellung gesehen.

Zurück zum Dorf. Es gab auch hier oben Stierkämpfe. Die Arena ist noch da und kann besucht werden. Es gibt ein großes Auditorium für Konzerte und dergleichen. Überall trifft man auf Kunst. Zwei Einsiedeleien gibt es und natürlich eine Kirche. Überall schmücken Blumen den Ort. Bunte Dachrinnen zieren ein Haus. „Dantschige“ kleine Läden laden zum Bummeln ein. An manchen Orten bieten alte Fotos einen Vergleich mit alten Zeiten, genannt „Una Mirada el pasado“. Wir spazieren gemütlich durch die Gassen und lauschen, was uns Monika, unsere Freundin, zu erzählen weiß. Sie scheint ein wenig in das kleine Bergdorf verliebt zu sein, schwärmt von den kleinen Lokalen, den vielen Geschäft und von der Höflichkeit der Leute hier. Sie führt uns auch in interessante Gassen, die nicht von den offiziellen Fremdenführern angesteuert werden. Bis auf die Felsenkirche besuchen wir die Gotteshäuser, setzen uns kurz für ein stilles Gebet und zünden (elektronische) Kerzen an.

Auch das imposante Rathaus haben wir besucht. Draußen hingen die Fahnen wegen des schrecklichen Zugunglücks noch auf Halbmast. Innen ist das Rathaus auch sehr beeindruckend. Interessant fanden wir, daß die Bürger hier nicht nur ihren neuen Ausweis etc. beantragen und abholen, sondern hier auch ihre Steuern zahlen und so weiter

An einigen Stellen genießen wir den sagenhaften Ausblick. Wenn das Wetter und die Sicht noch besser gewesen wäre, dann hätten wir sogar bis Gibraltar und bis zur Nordküste Afrikas blicken können.

Den Tag haben wir dann in Mijas unterhalb des weißen Dorfes mit einem kleinen Spaziergang ausklingen lassen, wo wir gegenüber einer Baustelle einen möglichen Platz für Freisteher entdeckt haben. Gebaut wird überhaupt viel in Mijas. In Fuengirola nicht, denn da gibt es keinen Bauplatz mehr. Dazu informiere ich Euch, daß Mijas und Fuengirola wie siamesische Zwillinge zusammengewachsen, aber nicht gleich sind. Mijas ist als Wohnsitz perfekt. Bergauf ist man sofort in den Bergen, bergab ist man sofort am Meer. Einkaufen und Einkehren kann man überall.

Das Tourismusbüro von Mijas Pueblo ist 2003 eröffnet worden. Hier gibt es einige Informationen, auch in deutscher Sprache. Wir haben uns erlaubt anzumahnen, daß für Camper keine Plätze da sind. Nehmt Euch die Zeit und holt Euch in der Tourist-Info Infos, wenn Ihr nicht gerade eine so gute EInzelführung bekommt wie wir.

Ein Video haben wir hier nicht gemacht – Wir waren viel zu sehr beschäftigt mit den vielen Eindrücken – Aber hier ist der LINK zum Facebook-Bericht mit vielen Bildern: Mijas Pueblo https://www.facebook.com/100089731321870/posts/pfbid0QnvUQYH1bqeS58353e74Kv1bJ1ZRFPA8bjcunPbtEy5evtvPDqpa6vyD7wtfPyN6l/
20. Fuengirola und Coin – Ein paar Nächte ohne Strom und ohne Koste
Servus allesamt ☕ und eine gute Zeit. Wir grüßen Euch diesmal aus Fuengirola vom Parkplatz am Castillo Sohail.

Den Tip zu diesem Platz haben wir von Oli und Moni bekommen. Moni hat uns außerdem Mijas Pueblo gezeigt.
Natürlich sind wir durch den Park die 38 m zur Burg hochgestiegen. Es gibt auch einen barrierefreien Weg. Immer wenn die Burg offen ist, sind auch die öffentlichen Toiletten offen (eigentlich). Der Eintritt ist frei. Informationen kann man sich bei „Matias“ im Office, aus einer Broschüre in Deutsch und natürlich aus dem Internet holen. Die Burg ist ganz schön groß finden wir, obwohl wir sie auch schonmal umrundet haben. Über Treppenstufen kommt man hoch zur Burgmauer und hat einen fabelhaften Ausblick auf die Costa del Sol.

Interessant fanden wir, daß für den Bau einer Plattform für Kanonen der ehemalige Ostturm abgerissen worden ist. Schon im 12. Jahrhundert hatte hier irgendein Kalif einen Wehrturm errichtet. Daraus wurde irgendwann später ein richtiges Castell, das u.a. auch zur Abwehr der englischen Flotte diente.

Eigentlich war die Burg, nachdem sie im 18. Jahrhundert den militärischen Zweck verloren hatte, in „private“ Hände gekommen. Danach war sie bis etwa 1980 dem Verfall und der Zuwucherung preisgegeben. Aber dann begann die Renovierung und heute steht das Castillo von Fuengirola den Besuchern offen. Unter der Burg wird aktuell die römische Stadt „Suel“ ausgegraben.

Nach dem Burgbesuch sind wir weiter bis zur Stadtgrenze von Mijas. Dabei schauten wir eine Zeitlang beim „Paddelball“ zu, entdeckten eine Moschee und fanden einen Spielplatz mit Märchen-Figuren. Außerdem überquerten wir den Fluß Fuengirola und bummelten wieder durch die Shopping Zone Miramar.

Der Parkplatz hat, genau wie der am Marktplatz oder der in der Nähe in Mijas, keine V/E und so sind wir ein paarmal hoch nach Coin. Da gibt es einen kostenlosen kommunalen Stellplatz für 13 Fahrzeuge und dort kann man auch entsorgen und Frischwasser tanken.

Unser Video soll Euch den Parkplatz am Castillo zeigen und das tut es ja auch, allerdings schweifen wir ein wenig ab. Viel Spaß beim Anschauen. https://youtu.be/f1IKZ82CcVU
Und hier der LINK zum Coin-Video, wo wir ein paarmal entsorgt haben: https://youtu.be/F6-6pSYTBGM
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21. Wieder mal in Torrox bei Milucar – Erst B28, dann Platz 6, dann 24
Wir sind wieder bei der Camper area MiluCar. Schon 2023 waren wir einmal hier.

Der Januar geht langsam zu Ende. Hier haben wir den letzten freien Platz, 28 m über dem Meer für die nächsten drei Tage ergattert, hängen am Strom und können wieder Wäsche waschen. Voraussichtlich geht es dann am Freitag nochmal nach Fuengirola, wo man auf dem Parkplatz am Castillo schräg, aber kostenlos stehen kann. Mit etwas Glück läßt sich ja dort wieder die Sonne blicken (Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt). Bei der Fahrt von Fuengirola nach Torrox regnete es teilweise stark und war auch mal ganz schön windig. Dafür sahen wir sogar einen Doppelregenbogen. Tatsächlich konnten wir doch noch bis Februar hier das Regenwetter aussitzen. Kristin, Leonardo und Marta hießen die Tiefs.

Mit Platz B28 haben wir nicht gerade den besten Platz, den die Camper area MiluCar zu bieten hat, aber es war – wie gesagt – der letzte freie Platz und wir haben auch bei starkem Regen (laut Vorhersage) nicht weit zu Dusche und Toilette.


Mit Strom können wir auch die Filme aus Fuengirola und Coin bearbeiten und im Blog was nachtragen. Für Torrox haben wir ja schon im Januar was gedreht: https://youtu.be/JozmOqQit4M

Das Meer ist ganz schön aufgewühlt, aber wir sind ganz ruhig
Weiter im Osten scheint es richtig zu schütten. Bei uns kommt immer wieder mal für ein paar Momente die Sonne durch.

Am 30. Januar wachen wir mit blauem Himmel, 14 Grad und Sonnenschein auf.

Erst stehen wir drei Nächte auf B28 (Balkon), danach konnten wir noch zwei Nächte bis Sonntag auf Platz 6 weiter unten bekommen – in erster Reihe in 16 m Höhe mit fantastischer Aussicht.

Erst haben wir gefürchtet, daß wir weiterziehen müssen, aber dann wurde doch wieder ein Platzerl frei. Nochmal oben auf dem Balkon, diesmal auf Platz 24. Gut so, jetzt können wir das grauslige Wetter aussitzen, das Portugal und den Westen Spaniens aktuell heimsucht.

Zur Feier des Tages hat Christine eine Sonntags-Leberkaas-Semmel gezaubert.

Inzwischen ist Februar und nach drei Wochen ist unsere Repsol Propano leer. An den Tankstellen sind die Gasflaschen weitgehend ausverkauft. Aber Marcelle von Milicar konnte uns eine neue besorgen

Auf der Facebook-Seite Torrox Costa haben wir ein Bild gefunden, das zeigt, wie es hier ca. 1965 ausgesehen hat.

InTorrox hat es uns wieder einmal richtig gut gefallen. Nur einmal mußten wir uns ärgern, weil wir uns fühlten, als stünden wir auf irgendeinem Parkplatz.

22. Wieder in Fuengirola – Freunde treffen
Die Fahrt von Torrox Costa hierher nach Fuengirola war, abgesehen von teilweise heftigen Böen, ganz angenehm. Es war auch gar nicht viel Verkehr.

In Fuengirola wollten wir unsere Vorräte wieder auffüllen. Beim Lidl ging das nicht, weil die Zufahrt auf 2,30 m höhenbeschränkt ist. Aber beim Aldi war ein Platz für uns vorhanden.

Als wir am Parkplatz des Castillo Sohail angekommen sind, sind wir erst erschrocken, weil die Hälfte des Platzes von der Policia Local abesperrt ist.

Grund ist ein Harley Treffen vom 12. bis 28. Februar. Allerdings haben (heute ist der 13te) wir kein Motorrad gesehen oder gehört. Ein WoMo musste sogar versetzt werden.

Der Himmel ist herrlich blau und so spazieren wir am Strand entlang bis zum Flußpark. Unser Ziel war das Einkaufscenter Miramar.

Nach einem ausführlichen Bummel staunen wir nicht schlecht. Inzwischen regnet es. Aber dann wird es wieder sonnig. Durch den Flußpark geht es nicht zurück. Da ist ein Stückerl überschwemmt.

Wir steigen die 38,24 m hoch zur Burg und dann wieder runter zum Parkplatz, der uns als Stellplatz dient. Danach dauert’s nicht lange und es regnet schon wieder. Plötzlich kam die Sonne wieder raus und zauberte einen wundervollen Doppelregenbogen und danach auch noch ganz besondere Farben aufs Meer – Voll schön

Hier waren wir im Januar schon einmal: https://youtu.be/f1IKZ82CcVU?si=nbLvz-0ns99A0Ykq
Der Bericht geht weiter, sobald wir weiter unterwegs sind und Strom fürs Läppi haben……..
Mit dem QR-Code kommt Ihr auf unsere YouTube-Seite oder Ihr folgt einfach dem LINK: https://www.youtube.com/@Ariadnereist-vj5ey

Euch allen wünschen wir stets gute Reisen, passendes Wetter, immer beste Laune und Gesundheit. ![]()
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